Kinderfilm des Monats Januar

"Der Indianer"

 

Der achtjährige Koos wurde als Baby aus Peru von niederländischen Eltern adoptiert. Koos möchte so sein wie sein Vater, groß und blond, er hingegen ist klein und dunkelhaarig. Freundin Isa färbt ihm daher blonde Strähnchen. Nun fühlt er sich holländischer.

Jaap ist auch ein guter Schwimmer. Koos dagegen ist eher wasserscheu. Doch ein viel größeres Problem sieht er auf sich zukommen, als seine Stiefmutter schwanger wird. Die Vorfreude der Eltern auf ein „eigenes“ Kind kränkt ihn und so beschließt Koos nach seinen leiblichen Eltern zu suchen.

Vor einem Einkaufszentrum beobachtet er eine Gruppe peruanischer Musiker, die ihm irgendwie ähnlich sehen. Ist er etwa auch ein Indianer? Und wie lautet sein richtiger Name? Vom Sohn eines Musikers erfährt er, dass die Inka ihren Kindern erst nach einigen Jahren einen Namen geben, der dem Charakter des Kindes entspricht.

Koos beginnt, seiner Herkunft und seinem Inka-Namen nachzuspüren. Immer mehr taucht er ein in die südamerikanische Kultur. Dabei merkt er nicht, dass seine Eltern ihn immer noch genauso lieben wie früher, auch wenn sie mit dem Baby beschäftigt sind. In einem geheimen Ritual findet Koos schließlich zu seinem wahren Namen und endlich auch den Weg zurück zu seinen Eltern...

„Der Indianer“ ist der Kinderfilm des Monats Januar. Bis zum 30.1. wird er vielen Berliner Kinos gezeigt, teilweise zweimal am Tag. Der 80-minütige Film aus dem Jahr 2009 ist empfohlen für Kinder ab acht Jahren.

Wann und wo er zu sehen ist, steht im Internet unter www.kinderkinobuero.de und kann unter der Telefonnummer 23556251 erfragt werden.

Der Eintritt beträgt pro Kind höchstens drei Euro, Gruppen ab vier Personen zahlen bei vorheriger Anmeldung zwei Euro pro Person.

„Die Familie mit den Schlittenhunden“ - Kinderfilm im Februar – wird vom 4. bis zum 27.2 gezeigt.

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