Viele Tiere in der Domäne Dahlem

Wenn du leckeres Essen magst und dich für Geschichte interessierst, solltest du unbedingt die Domäne Dahlem in Zehlendorf besuchen.

Auf dem Bio-Bauernhof und Hofladen kannst du nicht nur viele Tiere sehen, nein, du kannst auch miterleben wie Lebensmittel vom Feld bis auf deinen Teller kommen.

In einem ehemaligen Pferdestall sind außerdem spannende Ausstellungen zu sehen, wie ein historischer Kaufmannsladen, ein Lebensmittellabor aus der Kaiserzeit, eine Fleischerei und die letzte Domänen-Milchkutsche.

 

Wo: Stiftung Domäne Dahlem, Landgut und Museum, Königin-Luise-Straße 49

Bus: M11, X83

U-Bahn: U3 (Dahlem Dorf)

 

Meret Oppenheims Werke in Berlin

Die Natur ist von sich aus schön. Sie hat alles so eingerichtet, wie sie es braucht. Die einen Tiere können schnell vor Feinden flüchten, wie Pferde oder Rehe, andere können sich wehren und kämpfen, wie zum Beispiel Stiere oder Hirsche. Noch andere wiederum haben, wie das Chamäleon, die Möglichkeit, ihre Farbe zu verändern, um vor Feinden unauffällig zu bleiben. Auch die Pflanzen hat die Natur so eingerichtet, dass alles nützlich, nichts überflüssig und eine jede auf ihre Art schön ist.

Ist das bei den Dingen, die wir Menschen selbst schaffen, genauso: sind sie auch immer so nützlich, funktional und schön? Über die Häuser, die wir bauen, über die Tische, Lampen oder Autos, die wir entwerfen und herstellen, kann man sich streiten. Das beste Beispiel ist ja die Mode. Aber warum werden die Sachen, die wir brauchen, immer wieder neu gestaltet?

Genau, weil wir Menschen Veränderungen mögen, Abwechslung – und weil wir es genießen, Neues zu erschaffen. Wenn wir Neues erschaffen, wollen wir etwas hervorbringen, was es noch nicht gab. Als Eure Omas so alt waren wie ihr, hatten sie zum Beispiel noch keine Handys.

Die Menschen wollen beim Schaffen und Hervorbringen probieren, auch sich selbst ausprobieren, sie wollen spielen. Dann schaffen sie Sachen, die nicht unbedingt nützlich sind, aber die Spaß machen, so wie ein Spiele-Abend mit der ganzen Familie.

Meret Oppenheim Object- kleinerWenn man Kunst macht, spielt man, probiert man und versucht, etwas Neues zu schaffen. Aber was ist dann das Neue, wenn man Kunst macht? Es kann zum Beispiel die Sichtweise auf die Dinge sein, die man dadurch in einen anderen Zusammenhang stellt.

So hat Meret Oppenheim in ihrem berühmtesten Werk eine Kaffeetasse samt Untertasse und Kaffeelöffel mit Pelz umhüllt. Ist das dann noch eine Tasse, hat sie noch die Funktion eines Trinkgefäßes? Was fällt euch dazu ein?

Hattet ihr auch schon einmal Dinge anders wahrgenommen als es ihre Funktionsweise vorsieht? Wann, welche? Wie sieht denn euer künstlerischer Blick aus?

Eurer Septembär.


Die Werke Meret Oppenheims sind im Martin-Gropius-Bau in der Nähe des Potsdamer Platzes zu bewundern: Niederkirchnerstraße 7. Bis zum 1. Dezember 2013 könnte ihr dort, vielleicht mit euer Schulklasse oder mit euer Familie, hingehen. Täglich, außer dienstags, in der Zeit von 10 - 19 Uhr.

Das größte Fotobuch der Welt

299px-Museum fuer KommunikationOffizieller GUINNESS WORLD RECORDS™-Rekordversuch im Museum für Kommunikation Berlin

Das vermutlich größte Fotobuch der Welt ist acht Meter breit, fünf Meter hoch und über zwölf Tonnen schwer! Es wird im Rahmen der internationalen Funkausstellung im Museum für Kommunikation Berlin präsentiert. Die acht riesigen Doppelseiten des Buches bieten eine Gesamtfläche von 800 Quadratmetern. Darauf werden rund 28.000 Fotos gezeigt. Der Elektronikhersteller Samsung hatte auf seiner Facebookseite dazu aufgerufen Bilder einzureichen und so den Rekordversuch mitzugestalten.
Vom 7. September (ab 14 Uhr) bis zum 11. September 2013, kann das gigantische Buch im großen Lichthof des Museums für Kommunikation Berlin (Leipziger Straße 16, 10117 Berlin) bestaunt werden.

Bild: Wikipedia - Beek100 (CC BY-SA 3.0)

Naturwissenschaft zum Anfassen

Bist du ein Wissenschaftler? Magst du Physik und Mathematik? Oder bist du ein kleiner Künstler? Malst du gerne Bilder? Egal, welcher dieser Gruppen du angehörst, das Steglitz-Museum hat sich für beide einen tollen Aktionstag ausgedacht. Er findet statt am Samstag, dem 24. August.

Zum einen könnt ihr experimentelle Physik und Mathematik erleben, die unser tägliches Leben in hohem Maße bestimmen. Das Motto lautet „Wunder oder Wahrheit, Naturwissenschaft zum Anfassen und Nachdenken“. Beginn ist um 12, 14 und 16 Uhr.

Zum anderen könnt ihr einen Einblick in verschiedene Maltechniken bekommen und sie dann auch gleich ausprobieren - zwischen 11 und 18 Uhr.

Die Teilnahme an beiden Aktionen ist kostenfrei. Das Museum findet ihr in der Drakestraße 64a. Vom S-Bahnhof Lichterfelde-West (S1) sind es drei Stationen mit dem Bus (M11, 188).

Im Wandel der Zeit

Science Center SpectrumEine neues Gewand für das Spectrum!

So gut wie jeder Schüler kennt das Deutsche Technikmuseum in Berlin, aber kennt ihr auch das "Science Center Spectrum", die naturwissenschaftliche Abteilung des Deutschen Technikmuseums? Nein? Dann nichts wie hin! Es ist das Haus der Experimente! Es hat sich erweitert und ist, so möchte man behaupten, fast über sich hinausgewachsen.

Am 9. August 2013, also direkt nach den Ferien, ist es wieder soweit. Denn das "Science Center Spectrum" in der Möckernstr. 26 öffnet seine Pforten wieder und möchte durch neue Wege, neue Gestaltung, neue Raumkonzepte sowie mit den Experimenten veranschaulichen, verführen und zum Entdecken Anreize schaffen.

Bild: Beim Schüttelmemory kommt es darauf an, passende Geräuschpaare zu finden.
(© SDTB / Foto:  C. Kirchner)