Flugzeuge fast zum Greifen nah

Das Museum auf dem ehemaligen Flugplatz Berlin-Gatow

 

Teil 1: Das Freigelände

 

Interessierst Du Dich für Flugzeuge und Hubschrauber? Möchtest Du Dir solche Fluggeräte mal ganz aus der Nähe angucken? Wenn ja, dann ist das Militärhistorische Museum der Bundeswehr genau das richtige für Dich.

 

Bild 008          So nah kommt Ihr an die Flugzeuge ran. (Fotos: SJB)

 

Auf dem riesigen Freigelände des ehemaligen Flugplatzes Gatow im Süden Spandaus könnt Ihr Euch etwa 70 Flugzeuge und mehr als 60 große, militärische Geräte anschauen: Transportflugzeuge, Bomber, Hubschrauber, Raketen- und Radarsysteme, die teilweise etwa 60 Jahre alt sind.

Alle Ausstellungsstücke sind fast zum Greifen nah, sie werden alle auf kleinen Tafeln beschrieben und Ihr dürft alles fotografieren.

Das Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen, außer an Feiertagen. Am Pfingstmontag ist das Museum also offen. Der Eintritt ist für alle frei.

Wenn Ihr mit dem Bus hinfahren möchtet, nehmt Ihr die Linie 135 und steigt an der Haltestelle Seekorso/Luftwaffenmuseum aus. Dann lauft Ihr die Straße Am Flugplatz Gatow bis zum Ende entlang. Dort befinden sich der Eingang und Parkplätze.

Im zweiten Teil stellt Euch der Teddybote das Tower-Gebäude und den Hangar 3 des Museums vor.

 

Bild 009          Diese beiden Flieger-Figuren erwarten Euch auf dem Freigelände.

 

Leonardo Da Vinci in Berlin!

Natürlich nicht in echt, denn er ist schon seit 1519 tot! Dafür könnt ihr viele seiner nachgebauten Erfindungen in einer Ausstellung im Schloss Britz sehen!

Das Schloss
Alleine das Schloss aus der Gründerzeit ist zu jeder Jahreszeit sehenswert:
Es liegt idyllisch in einem Park; es gibt Stallungen und viele Tiere: Kühe, Pferde, Schafe, Gänse und viele mehr.

Im Schloss gibt es auch einen Museumsteil, in dem die Räume wie im 19. Jahrhundert eingerichtet sind: zu bewundern sind der bunte Stuck, Kronleuchter mit Meerjungfrauen, Antiquitäten, kunstvoll verzierte Kachelöfen, einen Phonograph von Edison, ein Grammophon, ein Riesengemälde mit Wildschweinen. Sogar der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder war schon zu Gast. Das muss jeder Berliner einfach gesehen haben!

Die Ausstellung
Die Ausstellung im Schloss zeigt viele Erfindungen von Leonardo Da Vinci. Er hatte sich mit vielen Bereichen der Wissenschaft beschäftigt, obwohl er nicht studiert hatte.
Das könnt ihr alles in der Ausstellung sehen:

Architektur

  • Drehbrücke
  • Brücke Goldenes Horn (Türkei)
  • Zweistöckige Brücke

Fortbewegungsmittel

  • Tretboot
  • Schaufelradschiff
  • Doppelwandiges Schiff
  • Fallschirm
  • Hubschrauber
  • Flugapparate
  • Aufziehbares Auto
  • Fahrrad

Militärtechnik

  • Katapulte
  • Orgelkanone
  • Dampfkanone
  • Riesenarmbrust
  • Kriegsschiffe

Weitere Erfindungen

  • Druckerpresse
  • Uhren
  • Gerät zur Materialprüfung
  • Mechanische Säge
  • Springbrunnen
  • Physikalische Experimente
  • Auto-Getriebe
  • Wegstreckenzähler
  • Anatomiestudien

Leonardo Da Vinci-Ausstellung im Schloss Britz - bis 16.06.2013
Alt-Britz 73
12359 Berlin
U-Bhf. Parchimer Allee

Eintritt für Kinder unter 12 Jahren kostenlos!

Noch einmal "Knut" angucken...

Der am 19.03.2011 verstorbene Eisbär Knut wurde ja bekanntlich präpariert und im Museum für Naturkunde ausgestellt.

Eigentlich sollte er „nur“ bis zum 15.03.2013 zu sehen sein. Wegen des großen Besucherandrangs kann der Bär jedoch noch bis zum 05.05.2013 im Foyer des Museums kostenfrei besichtigt werden.

 

In dem Museum gibt es nicht nur den präparierten Eisbären zu besichtigen, sondern auch spannende Ausstellungen; zum Beispiel „Kosmos und Sonnensystem“, „System der Erde“, „Mineralien“, „Saurierwelt“, „Insektenmodelle“ und viele mehr.

 

Das Museum für Naturkunde befindet sich in der Invalidenstraße 43 im Bezirk Mitte.

 Eisbaer Foto Harrybaer  Foto: @SJB/Harrybär

Die Öffnungszeiten sind:

Dienstags bis freitags von 09:30 bis 18:00 Uhr

Samstags, sonntags und an Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr

Montags geschlossen

Für die Besichtigung der Ausstellungen müsst ihr Eintritt bezahlen.

Erwachsene 5,00 €

Ermäßigt / Schüler ab 6 Jahre 3,00 €

Vorschulkinder sind frei

Es gibt auch Familienkarten für 10,00 €

und Mini-Familienkarten für 6,00 €

 

Weitere Informationen stehen unter www.naturkundemuseum.de im Internet.

Wie die Menschen am Amazonas die Natur schützen

Der Amazonas ist einer der längsten Flüsse der Welt. Sein längster Hauptstrang ist 6448 Kilometer lang. Er fließt von West nach Ost durch fast ganz Südamerika und mündet in den Atlantik. Die Region, durch die dieser Fluss fließt, wird Amazonien genannt. Dieses Gebiet ist so groß, dass es sich über mehrere Staaten erstreckt. Dazu gehören zum Beispiel Brasilien, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien. Etwa 22 Millionen Menschen leben in Amazonien.

Diese Region ist eine Schatzkammer der Natur und ein Kulturraum der dort lebenden Völker. Ihr wertvolles Wissen über Flora und Fauna, also über Pflanzen und Tiere, sowie über jahreszeitliche Abläufe ist über Jahrtausende gewachsen. Mit diesem Wissen sorgen die Menschen für den Bestand der Wälder, den Schutz der Böden und die Reinhaltung der Gewässer. Ihnen ist die Ausstellung „Amazonien – eine indianische Kulturlandschaft“ im Rathaus Spandau gewidmet.

Sie richtet sich an alle, die etwas über Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels lernen und mehr über die Bewohner Amazoniens erfahren möchten. Präsentiert wird die Ausstellung von der KlimaWerkstatt Spandau, der Initiative Klimagerechtigkeit Jetzt und dem „Klimabündnis der europäischen Städte mit den indigenen Völkern der Regenwälder zum Erhalt der Erdatmosphäre e.V.“, an dem sich in Europa bereits 1600 Städte beteiligen.

Die Ausstellung in der Säulenhalle des Spandauer Rathauses ist bis zum 5. April montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu sehen. Danach zieht die Ausstellung nach Marzahn um, ins Freizeitforum an der Marzahner Promenade 55, in der Nähe des S-Bahnhofs Marzahn. Dort bleibt sie bis zum 5. Mai.

Der Einritt ist frei. Für Schüler jeden Alters werden nach Absprache (per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) Führungen angeboten.

Den ersten Computer sehen!

Wo? Im Technikmuseum wird nur am Sonntag, den 3. März, der erste Computer der Welt vorgeführt! Und zwar vom Sohn des Erfinders Konrad Zuse höchstpersönlich. Und der Hammer: Dieser Computer wurde sogar in Kreuzberg erfunden!

Deutsches Technikmuseum

Trebbiner Str. 9
10963 Berlin-Kreuzberg

U-Bahnhof Gleisdreieck

Sonntag, 3. März 2013 um 11 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Bildquelle: Wikipedia von SirJames