Kuriose Paragrafen

Wir leben in einer Welt, die von Gesetzen beeinflusst ist. Es ist selbstverständlich, dass wir Gesetze brauchen, aber manche von ihnen sind komisch oder sogar schwachsinnig.

Ich möchte Euch paar Beispiele nennen, die ich besonders interessant finde:stop schild

  • in New York ist es verboten, die Straße rückwärts zu gehen und dabei Erdnüsse zu essen

  • in der Schweiz darf man am Sonntag keine Wäsche aufhängen, man darf sie aber waschen lachend

  • in Arizona ist es verboten, Hosenträger zu tragen erschrocken

  • in Israel darf man Pickel am Samstag auf der Nase nicht ausdrücken verwirrt

und zu guter Letzt

  • in Illinois ist es Bienen nicht erlaubt, über das Dorf oder durch die Straße zu fliegen.

 

Foto:Wikimedia, gemeinfrei: Urheber: Flicker user tom. arthur.

Skurrile Vornamen

Vor etwa 20 oder 30 Jahren hieß jedes zweite Kind Michael, Joachim, Heinz, Sabina, Dieter oder Sandra. Halt ganz normal. Heutzutage sind die Eltern immer ideenreicher, wenn es um den Namen für das Neugeborene geht. Sie machen sich überhaupt keine Gedanken, was sie ihren Kindern mit dem Namen antun,wenn sie das Kind Sonne, Apple oder Schneewittchen nennen.

Vor allem unter Prominenten gibt es gar keine Grenzen, wenn es um die Namensgebung geht, Baby anthony liekens 01-human.svgz.B. die Schauspielerin Uma Thurman nannte ihre Tochter Rosalinda Arusha Arkadina Altalune Florence.

In Deutschland gibt es eine Namenberatungsstelle an der Uni Leipzig, die entscheidet, ob der Name akzeptiert oder abgelehnt wird.

So wurden in den letzten Jahren folgende Namen erlaubt: Ikea, London, Popo, Schneewittchen, Tarzan oder Siebenstern.

Abgelehnt wurden folgende Namen: Borussia, Grammophon, Joghurt, Schnucki, Rasputin oder Whisky. Lustig, oder???

Der längste zugelassene Name in Bremen kommt aus Nigeria und lautet „Esenosarumensemwonken“. Man muss das erst aussprechen lachend!!!

 

Foto:Wikimedia gemeinfrei;Urheber:Anthony Liekens

Vorgekaute Kunstwerke

Ärgerlich“ wenn man ein frisch ausgespucktes Kaugummi unter seinen Schuhen hat!

„Schön“ anzusehen wenn man die schwarzen Kaugummi - Flecken bemalt!

Ben Wilson hat diese Flecken als Miniatur Leinwand entdeckt und bereits mehr als 10000 Kaugummi Kunstwerke in ganz Europa gemalt (die meisten davon in London). Er benötigt für seine Arbeit bis zu zehn Stunden.

In einigen Schulen wurde Ben Wilson's Idee, Kaugummis zu bemalen, in Kunstprojekten schon umgesetzt und es entstanden schöne Motive.

Aber denkt bitte daran, dass nicht jedes ausgespuckte Kaugummi ein Kunstwerk wird und benutzt lieber den Abfalleimer.

600px-Ben wilson21Foto: Wikimedia Commons ( CC By 2.0) gemeinfrei  Urheber: grahamc99

                                                                        

                                                                       

 

 

Liebesschlösser

brucke2Dieser Brauch ist wahrscheinlich in Italien entstanden.

Absolventen der Sanitätsakademie haben am Ende ihrer Ausbildungszeit ihre Spindschlösser am Gitter des Ponte Veccio ( das ist in Florenz) befestigt und den Schlüssel weggeworfen.

Das haben dann Liebespaare oder frisch Verheiratete übernommen, die ihre Schlösser mit Namen oder Initialen versehen und an Brücken oder Laternen befestigen, mit dem Wunsch das die Beziehung für „immer“ hält.

Dieser Brauch ist seither in vielen Ländern verbreitet.

Das Gewicht und die Anzahl der Schlösser liegt zwischen zwei und fünfzehn Tonnen für eine Anzahl von angeblich 40000 Schlössern. Kein Wunder das unter dieser Last einige Brücken oder Laternen zusammenbrechen. So auch vor einigen Wochen in Paris (die Stadt der Liebe) wo das Brückengeländer am Louvre zusammenbrach.

In einigen Ländern ist es sogar verboten und das Neuanbringen kann bis zu 3000 Euro Bußgeld kosten. In Berlin kann man dafür bestraft werden wenn man sein Liebesschloss an denkmalgeschützten Brücken anbringt.

Auf unserer Außenrecherche haben Kora, Schmidtchen , Mikka und Ich eine kleine „Liebesschlösserbrücke“ am Kolk in Spandau gefunden und für Euch ein Foto gemacht.

Eine Siedlung in Hufeisenform

Berlin Hufeisensiedlung OriginalDie Hufeisensiedlung ist im Berliner Ortsteil Britz im Bezirk Neukölln.

Sie entstand nach Plänen von Bruno Taut und Martin Wagner von 1925 bis 1933.

Die Hufeisensiedlung ist eines der ersten Projekte des sozialen Wohnungsbaues und Teil der Großsiedlung Britz/Fritz-Reuter-Stadt, deren zweiter Teil von den Architekten Paul Engelmann und Emil Fangmeyer (1893–1964) gestaltet wurde.

Im Juli 2008 wurde die Hufeisensiedlung zusammen mit fünf weiteren Berliner Siedlungen der Berliner Moderne“ in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen.

Bild: Luftaufnahme des namengebenden Siedlungsteils - Hermann Günther (2000) - CC-BY-SA 3.0