Die Schlümpfe

Die Schlümpfe (im belgischen Original „Le Schtroumpf“) sind Comicfiguren. 1958 entstanden sie als weitere Figuren der Comicserie „Johann und Pfiffikus“ des Magazins „Spirou“ (= ein wöchentlich erscheinendes belgisch-französisches Comic-Magazin, das seit 1938 herausgegeben wird). Entworfen wurden sie von dem belgischen Zeichner Peyo (richtiger Name Pierre Culliford, geboren am 25. Juni 1928 in Brüssel, Belgien, verstorben am 24. Dezember 1992 ebenfalls in Brüssel, Belgien).

Die Schlümpfe essen am liebsten „Sarsaparilla“ (Stechwinden, eine Pflanzengattung aus der Familie der Stechwindengewächse), die Früchte davon wurden im Deutschen mit „Schlumpfbeeren“ übersetzt. Der Große Schlumpf (Papa Schlumpf) verwendet „Sarsaparilla“ auch zur Herstellung von Salben, Tränken und Arznei.

Die Schlümpfe sind sehr klein und haben eine kräftige blaue Hautfarbe. Die meisten haben eine weiße Hose an, die wie eine Art Strumpfhose auch die Füße umschließt. Der Große Schlumpf (Papa Schlumpf) hat rote Kleidung und einen weißen Vollbart, die anderen Schlümpfe haben keinen Bart. Von der weißen Einheitskleidung hebt sich auch der Gärtnerschlumpf (Strohhut), der Kochschlumpf (Kochmütze) oder der Bastelschlumpf (Latzhose) ab. Die Schlümpfe leben im Schlumpfdorf (Schlumpfhausen) im Verwunschenen Land. Ein dichter Wald schützt sie von dem in der Nähe wohnenden Hexenmeister Gargamel.

Der belgische Name „Schtroumpf“ entstand als Peyo beim Essen nach dem Salzstreuer fragte. Er sagte „Passe-moi le...le Schtroumpf“ anstatt „Passe-moi le sel“. Bei der Ausstrahlung der Schwarzweiß-Kurzfilme im Rahmen der Sendung „Sport-Spiel-Spannung“ des Bayerischen Rundfunks Anfang der 1960er Jahre tauchte zum ersten Mal der deutsche Name „Schlümpfe“ auf.

In Deutschland erschienen die Schlümpfe als Comic erst 1969 in „Fix und Foxi“, Ausgabe 20 in der Geschichte „Prinz Edelhart und die Schlümpfe“.

1975 erschien der Kinofilm „La flute à six Schtroumpfs“. In Deutschland kam er im Oktober 1976 unter dem Titel „Die Schlümpfe und die Zauberflöte“ in die Kinos. 2011 erschien der amerikanische 3D Film „Die Schlümpfe“.

Die Schlümpfe als Fernsehserie wurde von 1981 bis 1989 von „Hanna-Barbera“ (ein amerikanisches Zeichentrickstudio, heute „Cartoon Network Studios“) produziert.

Quelle: wikipedia.de

 

 

Kommentare  

 
#1 micha2222 2012-12-18 14:34
"Schtroumpf" scheint auf den deutschen "Strumpf" zurückzugehen, da in Belgien auch deutsch gesprochen wird.
 

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