Der Rabe

Raben sind anpassungsfähige Vögel. Sie

kommen mit fast jedem Nahrungsangebot und

Lebensraum zurecht. Insekten, Schnecken,

Früchte und Aas gehören zu ihrer Nahrung.

Wissenschaftler haben bei Raben intelligentes

Verhalten beobachtet, zum Beispiel lassen sie Nüsse auf

die Straße fallen, damit ein darüberrollendes Auto die

Schale knackt.

Rabenpaare bleiben meist ein Leben lang zusammen.

 

                        geschrieben von happysun und franky

Woher kommt... X.

Fass dir mal an deine eigene Nase

Fabian und Paul sind heute miteinander verabredet. Sie wollen mit dem Fahrrad in den Wald fahren. Paul will seinen Kompass mitbringen; der Ausflug soll ein richtiges Abenteuer werden. „Zeig mir deinen Kompass, Paul. Wie funktioniert der eigentlich. Lass endlich mal sehen...“, wird Paul von Fabian schon von Weitem empfangen. „Ähm... Ja... Der Kompass...“, druckst Paul herum. „Den Kompass habe ich vergessen. Aber ich habe zwei Taschenmesser zum Schnitzen dabei. Das macht auch Spaß. Und das mit dem Kompass können wir beim nächsten Mal machen...“ Fabian ist enttäuscht und sauer: „Du hast ihn vergessen?!? Das finde ich blöd. Irgendwie habe ich gar keine Lust mehr auf die Fahrradtour. Du bist echt vergesslich, ich hatte mich so sehr auf das Abenteuer mit dem Kompass gefreut...“, meckert Fabian.Fass dir mal an deine eigene Nase. Erst vorige Woche hast du auch etwas vergessen. Als du bei mir übernachtet hast, wolltest du das neue Spiel für die Spielekonsole mitbringen. Und was war? Du hast es vergessen!“.

Fass dir mal an deine eigene Nase. Was hat das zu bedeuten und wo kommt dieser Spruch her?

Fass dir mal an deine eigene Nase heißt, dass sich jemand erst mal um seine eigenen Fehler kümmern soll, bevor er jemand anderen kritisiert. Wenn also Fabian ständig etwas vergisst, sollte er Paul wegen seiner Vergesslichkeit nicht so beschimpfen. Das ist klar.

Vor vielen hundert Jahren lebten die Normannen. Wenn einer zu unrecht beleidigt wurde, musste sich der „Übeltäter“ öffentlich bei ihm entschuldigen. Während dieser Entschuldigung musste sich der, der sich entschuldigt, an seine Nase fassen.

Wie leben Muscheln?

Schnecken und Muscheln gehören zu den Weichtieren. Weil sie keinen Knochen haben, sind sie

sehr weich und empfindlich. Muscheln leben nur in Wasser, die meisten in Meeren, aber auch in

Seen und Flüssen. Sie besitzen zwei Schalen, die durch ein Schlossband verbunden sind. Wie Schloss und Schlüssel passen die beiden Schalenteilen genau ineinander. Es gibt ganz viele

verschiedene Muschelarten, man spricht von eine Zahl (von 10.000 bis 20.000).

Die größte Muscheln kann über einen Meter groß werden. Sie können gleichzeitig Sauerstoff und Nahrung aus dem Wasser ziehen. Außerdem sind in der Lage das Wasser zu filtern. Eine Miesmuschel schafft am Tag bis zu 20 Liter Wasser zu filtern. Muscheln schmecken hervorragend und sind beliebte Dekoartikel.


  800px-Muscheln mit Sipho Nahaufnahme

Foto: Bivalvia (Muscheln) Wikimedia Commons CC (3.0)

Urheber: Stefan Didem

 

 

 

 

 

 

 

Foto:Bivalvia (Muscheln)                                                           

Woher kommt... IX.

Ich drück dir die Daumen!

Morgen wird bei Doris in der Klasse über den bevorstehenden Wandertag abgestimmt. „Hoffentlich machen wir beim Wandertag etwas schönes. Nicht, dass wir ins Museum gehen oder etwas anderes langweiliges machen. Die Jungs wollen eine Radtour vorschlagen. Aber ich möchte viel lieber Minigolf spielen. Greta und Leni habe ich gesprochen, die haben auch keine Lust auf eine Radtour!“, sagt sie zu ihrer Freundin Wanda am Telefon. „Warte ab, Doris. Es kann ja am Wandertag nicht immer das gemacht werden, was die Jungs möchten oder gähnend langweilig ist. Ich drücke dir die Daumen...“...

Die Daumen drücken. Was hat das zu bedeuten und wo kommt dieser Spruch her?

Die Daumen drücken heißt, dass man jemanden für etwas Glück oder Erfolg wünscht. Das ist klar.

Bei den alten Germanen glaubte man, dass der Daumen ein Glücksfinger war und magische Kräfte hatte. Wenn also Glück für irgendetwas gebraucht wurde, wurde der Glücksfinger (also der Daumen) gedrückt.

Woher kommt... VIII.

Toi, toi, toi

Ben muss los, in die Schule. Er möchte nicht, denn er schreibt heute eine Klassenarbeit. Geschichte... Er versucht seine Mama davon zu überzeugen, dass er zu Hause bleiben darf: „Mama, ich möchte nicht in die Schule. Ich habe Bauchschmerzen, mir geht es gar nicht gut!“. Aber seine Mutter durchschaut ihn natürlich. „Ach Ben. Wir haben doch für die Klassenarbeit geübt. Du bist wirklich gut, du schaffst das. Und jetzt ab Marsch, wir müssen los“. Vor der Schule steigt Ben aus dem Auto. „Nun guck nicht so. Du bist wirklich gut. Toi, toi, toi für die Klassenarbeit. Bis nachher.“, sagt Bens Mama zum Abschied.

Toi, toi, toi! Was hat das zu bedeuten und wo kommt dieser Spruch her?

Toi, toi, toi heißt nichts anderes, als 'viel Glück'!

Vor weit über 300 Jahren hat man drei Mal gespuckt um Unglück zu vertreiben. Im 18. Jahrhundert begannen viele Leute das Spucken als unangenehm zu empfinden; einige sogar als eklig. Wenn man spuckt hört sich das fast wie „toi“ an. Daher wurde zunehmend toi, toi, toi gesagt, wenn man Unglück vertreiben wollte. Und so hat es sich entwickelt, dass heutzutage mit diesem Ausspruch 'viel Glück' gewünscht wird.