Der Flohmarkt

Aber warum heißt er eigentlich so ?

Kann man denn da Flöhe kaufen ?

Nein, denn das Wort Flohmarkt kommt aus dem Französischen „marché aux puces" und puce heißt übersetzt „FLOH“.

Im 18. Jahrhundert gab es in Paris sehr viele arme Menschen, die sich keine Kleidung leisten konnten, deshalb organisierten sie Märkte, wo gebrauchte Sachen zum Verkauf angeboten wurden. Da es zu dieser Zeit noch keine Waschmaschinen gab und die angebotenen Sachen schmutzig waren, kaufte man unfreiwillig auch Flöhe mit ein.

Diese fühlen sich nämlich in schmutziger Kleidung oder auf schmutzigen Menschen sehr wohl. Der Floh ist so winzig, dass man ihn mit bloßen Auge kaum sehen kann. Hat man einen erwischt, saugt er wie ein Vampir Blut und die Stiche jucken fürchterlich. Obwohl die Biester so klein sind, können sie gewaltige Sprünge machen: bis zu einem Meter weit.

Auch wenn man nichts einkaufte, konnte es sein, dass man einen der Plagegeister mit nach Hause nahm. Deshalb nannte man den Markt „Flohmarkt“, der ja auch heute noch so heißt.

„Die Bremer Stadtmusikanten“

Bremer Stadtmusikanten Oskar Herrfurth verkleinert

"Die Bremer Stadtmusikanten" ist ein Märchen der Brüder Grimm. Es findet sich in den Kinder- und Hausmärchen ab der 2. Auflage von 1819.

Das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“  erzählt von vier Tieren (Hahn, Katze, Hund und Esel), die ihren Besitzern infolge ihres Alters nicht mehr nützlich sind und daher getötet werden sollen. Es gelingt den Tieren zu entkommen, worauf sie sich zufällig treffen.

„Die Bremer Stadtmusikanten“  gibt es in wechselnden Besetzungen seit dem 14. Jahrhundert in Bremen, die bei feierlichen Anlässen Musik machen.

Das Bild rechts zeigt „Die Bremer Stadtmusikanten“  von Gerhard Marcks vor dem Bremer Rathaus.

Bremer Stadtmusikanten vor dem Bremer Rathaus verkleinert

 

Bild 1: „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Oskar Herrfurth - wikipedia.de, gemeinfrei;
Bild 2: „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Gerhard Marcks (1953) vor dem Bremer Rathaus - Wuzur (CC-BY-SA 3.0)

Was sind Phobien?

Spinne Mexikanische Rotknie Vogelspinne verkleinertDas Wort „Phobie“ ist abgeleitet aus dem altgriechischen „phobos“, was Furcht, Scheu, Schrecken, Besorgnis, Flucht, das Gescheutwerden, Schrecknis, Drohung bedeutet.

Als Phobien werden krankhafte Ängste bezeichnet. Es gibt verschiedene Phobien, zum Beispiel:

· Akrophobie: Die Angst vor großen Höhen

· Arachnophobie: Die Angst vor Spinnen

· Aviophobie: Die Angst vor dem Fliegen

· Canophobie: Die Angst vor Hunden

· Klaustrophobie: Die Angst vor engen Räumen

 

Bild: Mexikanische Rotknie-Vogelspinne – wikipedia.de, gemeinfrei

Matt Groening: Der Erfinder der „Simpsons“

Matt Groening verkleinertMatt Groening, geboren am 15. Februar 1954 als Matthew Abraham Groening in Portland/Oregon (USA), ist der Erfinder der Zeichentrickserien „Die Simpsons“ und „Futurama“, sowie des Comics „Life in Hell“.

Für die Vornamen der Familie Simpson verwendete er die seiner eigenen Familie (eigenen Angaben zufolge fühlte er sich an diesem Tag nicht sehr kreativ).

• Lisa Groening (eine seiner Schwestern) = Lisa Simpson 

• Margaret Groening (seine Mutter) = Marge Simpson 

• Homer Groening (sein Vater) = Homer Simpson 

• Maggie Groening (eine seiner Schwestern) = Maggie Simpson 

• Abraham Groening (sein Großvater) = Abraham „Abe“ Simpson 

Seinen eigenen Namen wollte er nicht verwenden, deswegen entschied er sich für Bart. Dieser Name ist eine Buchstabenumkehrung von Brat, amerikanisch für Gör, Balg. Vom Charakter her ist Bart an Groenings Neffen angelehnt.

Mit den Simpsons hat Groening zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem den Emmy.

Bild: Gage Skidmore (CC-BY-SA 3.0)

Sascha Grammel: Ein deutscher Comedian, Puppenspieler und Bauchredner

Sascha Grammel 2013 verkleinertSascha Grammel, geboren am 19. Februar 1974 in Berlin, ist ein deutscher Comedian (= Komiker), Puppenspieler und Bauchredner.

Er wuchs im Bezirk Spandau auf und trat früh der Jugendgruppe des „Magischen Zirkels Berlin“ bei. Im Alter von 18 Jahren wurde er Mitglied des Erwachsenenzirkels.

Sascha Grammel machte eine Ausbildung zum Zahntechniker und gründete nebenbei mit Martin Sierp und Timothy Trust 1992 das Zaubertrio „DIE ZAUdERER“. Zusammen erhielten sie zahlreiche Auszeichnungen. Sascha Grammel entwickelte einen eigenen Stil, den er „Puppet-Comedy“ (= Puppen Comedy) nennt. Er verbindet Komik mit Puppenspiel, Bauchreden und Zauberei.