Michael Ende: Ein deutscher Schriftsteller von Kinder- und Jugendbüchern

Momo Skulptur verkleinertMichael Ende, geboren am 12. November vor 84 Jahren, also am 12. November 1929 in Garmisch, Oberbayern als Michael Andreas Helmuth Ende, verstorben am 28. August 1995 in Filderstadt-Bonlanden (eine Stadt in der Mitte Baden-Württembergs, direkt südlich der Landeshauptstadt Stuttgart gelegen), war ein deutscher Schriftsteller.

Er schrieb viele Kinder- und Jugendbücher, die bekanntesten sind „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ (1960), „Jim Knopf und die Wilde 13“ (1962), „Momo“ (1973) und „Die unendliche Geschichte“ (1979).

Für „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ erhielt er 1961 den Deutschen Jugendliteraturpreis, für „Momo“ (1974) den Deutschen Jugendliteraturpreis und für „Die unendliche Geschichte“ 1979 den Buxtehuder Bulle, 1980 den Silbernen Griffel und den Wilhelm-Hauff-Preis und 1981 den Internationalen Janusz-Korczak-Literaturpreis.

 

Bild: Skulptur Momo von Ulrike Enders in Hannover am Michael-Ende-Platz - wikipedia.de, gemeinfrei

Teddy „55 PB“: Der erste Steiff Bär

Teddybaeren Teddy 55 PB verkleinert„55 PB“ war die Bezeichnung für den ersten beweglichen Spielzeugbären der Firma Steiff. Die Bezeichnung setzt sich aus der Größe (55 Zentimeter), dem Material (Plüsch) und der Aufhängung der Gliedmaßen (Bindfadenaufhängung) zusammen.

Entworfen wurde dieser Bär nach dem Vorbild der Braunbären in dem damaligen Nill’schen Tiergarten. Das war ein privater Zoo und zwischen 1871 und 1906 eines der beliebtesten Ausflugsziele Stuttgarts.

1903 wurde der „55 PB“ auf der Leipziger Spielwarenmesse vorgestellt. Erst am letzten Tag zeigte jemand Interesse. Es war ein Amerikaner, der 3.000 Stück bestellte. Von diesen Bären ist heute kein einziger mehr vorhanden.

1904 kam ein Nachfolgemodell heraus. Auf der Weltausstellung in St. Louis (eine Stadt im US-Bundesstaat Missouri am westlichen Ufer des Mississippi) wurden im selben Jahr davon 12.000 Stück verkauft. Dafür erhielt Margarete und Richard Steiff die Goldmedaille.

 

Bild: Nachbildung des „55 PB“ im Steiff-Museum - MatthiasKabel, eigenes Werk (CC-BY-SA 3.0)

Janice Keihanaikukauakahihuliheekahaunaele

Wer oder was soll das denn bitte sein???

Das ist der Name einer Frau aus Hawaii. Einer sehr verärgerten Frau.

Wie bei uns in Deutschland, so wird auch auf Hawaii die Länge von Namen, die in Ausweise eingetragen werden, begrenzt. Der Name Keihanaikukauakahihuliheekahaunaele hat 35 Zeichen, aber zum Beispiel im Führerschein und im Ausweis sind auf Hawaii lediglich 34 Zeichen für den Namen reserviert.

So kam es, dass auf dem Führerschein der Vorname gar nicht auftauchte und vom Familiennamen der letzte Buchstabe fehlte. Die zuständigen Behörden haben Frau Keihanaikukauakahihuliheekahaunaele gefragt, ob sie nicht vielleicht ihren Mädchennamen annehmen könnte. Bevor sie ihren Mann geheiratet hatte, hieß sie nämlich Janice Worth und der Name passe ja auf alle Dokumente.

Darüber war die Frau so verärgert, dass sie sich beschwerte und auch der Presse „ihre Geschichte“ erzählte. Die Beschwerde und die Aufmerksamkeit durch die Nachrichten haben geholfen. Schon zum Jahreswechsel gibt es auf Hawaii Ausweisdokumente, auf denen jeweils 40 Buchstaben für den Vor- und Nachnamen reserviert sein sollen.

Was lernen wir daraus? Auch wenn es noch so aussichtslos erscheint  - manchmal lohnt es sich, für sein Rechte zu „kämpfen“!

P.S. Bei uns in Deutschland können Vornamen mit bis zu 26 Buchstaben und Familiennamen mit bis zu 52 Buchstaben in den Personalausweis eingetragen werden.

Die Augsburger Puppenkiste: Ein Marionettentheater

Augusburger Puppenkiste Buehne verkleinertDie Augsburger Puppenkiste ist ein Marionettentheater in Deutschland.

Die Heimat ist das historische Heilig-Geist-Spital  in der Augsburger Altstadt.

Es war die älteste städtische Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten in der Reichsstadt

Seit 1948 gibt es dort Märchenaufführungen und ernste Schauspiele. Bundesweit sind sie seit 1953 durch ihre Fernsehproduktionen (das Bekannteste ist sicherlich „Jim Knopf“ und „Urmel“) bekannt.

 

Tauziehen

Ihr kennt es alle. Zwei Gruppen ziehen jeweils an einem Ende eines Tau und die Mannschaft, die die gegnerische über die Linie gezogen hat, ist der Sieger.

Unglaublich ist die Vorstellung, dass Tauziehen von 1900 bis 1920 eine olympische Disziplin war.

Wenn euer Sportlehrer / eure Sportlehrerin mal wieder das Tau raus holt und ihr keine Lust darauf habt... denkt daran, dass ihr nun eine (ehemalige) olympische Disziplin spielen könnt. Vielleicht hilft es euch ja, euch selbst für diesen Sport zu motivieren. zwinkernd