Der mexikanische Schwanzlurch: Der Axolotl

Axolotl verkleinertDer Axolotl ist ein mexikanischer Schwanzlurch, der zu der Familie der Querzahnmolche gehört. Der Name ist abgeleitet aus Atl (Wasser) und xoloti (einem Aztekengott), was aus der aztekischen Sprache Nahuatl kommt.

Der Axolotl erreicht eine Gesamtlänge von 23 Zentimeter bis 28 Zentimeter (selten über 30 Zentimeter, es wurde aber auch von einzelnen Tieren über 40 Zentimeter berichtet). Die Gliedmaßen sind kurz, aber kräftig.

Zu finden ist er im Xochimilco-See und im benachbarten Chalco-See, die sich beide in einem vulkanischen Becken bei Mexiko-Stadt.

Der Axolotl ernährt sich von Krebstieren, Insektenlarven, kleinen Fischen und Jungtieren von anderen Lurchen. Sie fressen auch den Nachwuchs der eigenen Art.

Da die Gewässer in Mexiko-Stadt stark verschmutzt sind, ist der Axolotl stark vor dem Aussterben bedroht. Nach einer Schätzung gibt es nur noch 700 bis 1200 an sechs verschiedenen Orten, die sich innerhalb des Xochimilco-Feuchtgebietes befinden.

Bild: Axolotl in der biologischen Lehrsammlung der de:Universität Konstanz - wikipedia, Faldrian - Eigenes Werk (CC-BY-SA 3.0)

Der Weißstorch

 Storch2014Zur Familie der Störche gehören 19 Arten. Sie zählen zu den Schreitvögeln. Zu ihren Verwandten gehören auch die Graureiher.

Der Weißstorch, gehört zu den 3 Arten die im Frühjahr und Sommer in Europa leben. Europa liegt in der gemäßigten Klimazone.

Die Weißstörche sind mittelgroße Vögel. Sie suchen sich in Tümpeln ihre Nahrung: Kleine und grössere Insekten, Regenwürmer, Mäuse, Frösche, Eidechsen, Raupen, Käfer und Würmer.

Ihre Nester bauen sie auf  hohen, freistehenden Gebäuden, Masten oder hohen Bäumen. Sie legen 3 bis 5 Eier, die sie abwechselnd ausbrüten. Nach dem Schlüpfen versorgen auch beide Eltern die Jungvögel mit Nahrung.

Im Herbst sammeln sie sich zu Schwärmen, die dann in den Süden zur Überwinterung (ca. 10.000 Kilometer) fliegen. Sie fliegen bis Ost- und Südafrika.

Foto: Teddy, eigenes Werk (CC-BY-SA 3.0)

Die Chinchillas

Chinchilla Viscacha verkleinert

Bild: Viscacha (Lagostomus maximus) - wikipedia, Samuel Furrer - Zoo Zürich (CC-BY-SA 3.0)

Die Chinchillas gehören zu den Nagetieren.

Sie leben im westlichen und südlichen Südamerika. Das Verbreitungsgebiet umfasst das südliche Peru, Bolivien, Argentinien und Chile.

Die Chinchillas erreichen eine Kopfrumpflänge von 23 bis 65 Zentimeter und eine Schwanzlänge von 8 bis 40 Zentimeter. Ihr Gewicht liegt zwischen 500 Gramm und 8 Kilogramm.

Auf Grund ihres Pelzes wurde der Bestand der Chinchillas stark verringert. Die Kurzschwanz-Chinchillas gelten als vom Aussterben bedroht.

 

Nicht nur ein Sternzeichen, sondern auch ein Tier: Der Skorpion

Skorpion in Drohhaltung verkleinertDie Skorpione gehören zu der Ordnung der Spinnentiere. Es gibt weltweit etwa 1400 Arten.

Die Art „Typhlochactas mitchell“ erreicht ungefähr eine Körpergröße von 9 Millimeter, die Kaiserskorpione und die „Hadogenes troglodytes“ ungefähr eine Körpergröße von 21 Zentimeter.

Die Skorpione sind in sandigen oder steinigen Böden, aber auch in Bodennähe der Tropen und Subtropen, Wüsten und Halbwüsten (= Wüsten die gering feuchter sind als echte Wüsten, aber immer noch trockener als die Dornsavanne ist.

 

 

Sie befindet sich meist am Rand, in der Übergangszone, einer solchen Vollwüste).

Die Seewespe

Seewespe Original kleinDie Seewespe ist eine Art der Würfelquallen. Auf Grund ihres Giftes ist sie an pazifischen Badestränden gefürchtet. Ebenfalls als Seewespe wird die in derselben Familie stehende und eng verwandte Art Chiropsalmus quadrigatus bezeichnet.

In Australien werden ganze Badestrände abgesperrt oder man muss mit einem nesselsicheren Tauch-, Surf- oder Quallenschutzanzug in das Wasser gehen.

Eine ausgewachsene Würfelqualle kann bis zu 60 Tentakel haben, die bis zu drei Meter lang werden können. Diese Tentakel haben etwa 5000 Nesselzellen, deren Fäden bei Berührung aktiviert werden, in die Haut des Opfers eindringen und dann ihr extrem starkes Gift entladen.

Die Seewespe gilt als das giftigste Meerestier der Welt. Jedes Jahr sterben mehr Menschen an dem Gift dieser Qualle als durch Hai-Angriffe.

Bild: wikipedia, Guido Gautsch, eigenes Werk,  (CC-BY-SA 2.0)