24. Juni 1948: Ausdehnung der Währungsreform auf Berlin

5 DM BdL1berlin verkleinertIn den drei Westsektoren Berlins wird die Westmark mit dem Aufdruck B eingeführt.

 

Das wird von der Sowjetunion zum Anlass genommen den gesamten Personen- und Güterverkehr zu Land und zu Wasser und die Stromlieferung nach Westberlin zu stoppen.

 

Beginn der Berlin Blockade und wenige Tage später der Berliner Luftbrücke.

 

Was war die Berliner Lufbrücke? - siehe Artikel:

 

http://www.berliner-teddybote.de/themen/wissen/geschichte/13549-die-berliner-luftbruecke

 

Bild: Westgeld vom 20. Juni mit B-Stempel ab 24. Juni 1948 - 5 DM Geldschein (Serie 1) mit Berlin-Stempel, - wikipedia, Gemeinfrei

Landung des Space Shuttle Atlantis

Space Shuttle Atlantis 2007 Landung verkleinertAm 22. Juni 2007 kehrte das Space Shuttle Atlantis von seiner Mission zur Internationalen Raumstation zurück.

Das Space Shuttle Atlantis landete in Kalifornien (Edwards Air Force Base).

Es sollte ursprünglich in Florida (Weltraumbahnhof Cape Canaveral) landen, doch dort war das Wetter zu unbeständig.

Bild: Landung der Atlantis mithilfe eines Bremsschirms - wikipedia, NASA (Gemeinfrei)

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Wer war Roald Amundsen?

Roald Amundsen verkleinertRoald Amundsen, geboren am 16. Juli 1872 in Borge/Norwegen, verstorben am 18. Juni 1928 (verschollen) war ein norwegischer Polarforscher.

Er durchfuhr als Erster die Nordwestpassage. Nach mehreren Arktisexpeditionen erreichte er am 14. Dezember 1911 als erster Mensch den Südpol. Er kam einen Monat vorher an, als sein Konkurrent Robert Falcon Scott.

Roald Amundsen stürzte mit dem Flugzeug ab, als er auf der Suche nach dem abgestürzten italienischen Luftschiffpiloten Umberto Nobile war.

Bild: wikipedia, gemeinfrei

Die Geschichte des Fußballs

TepantitlaSchon etwa im 3. Jahrhundert v. Chr. wurde in China ein fußballähnliches Spiel mit dem Namen Cuju ausgetragen. Auf Deutsch heißt das etwa "einen Ball treten". Höflinge spielten zum Zeitvertreib mit einem Ball, der aus einer Lederhülle bestand, die mit Federn und Tierhaaren gefüllt war. Der chinesische Kaiser Huang Di soll die Regeln für dieses Spiel persönlich aufgestellt haben.

Laut gefundener Dokumente soll es das Ziel gewesen sein, den Ball genau über die Mitte von einem Steinkreis zu schießen. Von den damaligen Regeln dieses Spieles ist aber nichts mehr bekannt.

Später wurde dieses Spiel als Kampfballspiel in das militärische Ausbildungsprogramm aufgenommen, um die Mannschaftdisziplin zu verbessern.

Im Laufe der Zhou-Dynastie breitete sich das Sportspiel auch im Volke aus und man versuchte mit strengeren Regeln Gewalt zu verhindern. Das Fußballspiel wurde in der Qin bis zur Sui-Dynastie immer beliebter. Neueste Forschungen ergaben, dass bis ca. 600 n.  Chr. Zu Qin sogar Nationalsport gewesen ist.

Auch in den präkolumbischen Kulturen Mesoamerikas (dazu gehörten z.B. Azteken und Maya) wurde das Ballspiel auch als Freizeitbeschäftigung betrieben.

Die präkolumbischen Kulturen Mesoamerikas umfasst die Gebiete der heutigen Staaten Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua und Costa Rica. In der mexikanischen Ruinenstadt Teotihuacán wurde ein Wandbild entdeckt, auf dem ein Fußballspieler abgebildet ist.

Das Fußballspiel, welches wir heute kennen, kam aus England. Um 1830/1840 wurde an englischen Schulen und Universitäten "Soccer" gespielt. 1855 wurde dann in der englischen Stadt Sheffield der erste Fußballklub gegründet. Daher wird England als das Mutterland des Fußball bezeichnet.

Die ersten Schienbeinschützer aus Wildleder wurden übrigens 1874 von einem Engländer erfunden.

Quellen:
www.wikipedia.de
www.club-station.de/fussball-geschichte.html


Foto: Wikipedia, Bundesarchiv, Bild 146-2007-0131 / CC-BY-SA 3.0

 

22. März 1891: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Kaiser Wilhelm Gedaechtniskirche 2004 verkleinert Am 22. März 1891 wurde der erste Grundstein der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gelegt.

Am 1. September 1895 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche als ehrendes Denkmal für Kaiser Wilhelm I.  eingeweiht.

Der Entwurf kam vom Baurat Franz Schwechten. Der hatte schon den Anhalter Bahnhof entworfen.

Im November 1943 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche bei einem Bombenangriff zerstört. Die Turmruine wurde zum Mahnmal und Wahrzeichen des westlichen Teils der Stadt Berlin.

Es war der 3. Advent des 17. Dezember 1961 als Bischof Dr. Otto Dibelius die von Egon Eiermann neu entworfene Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche einweihte.

Egon Eiermann schuf vier neue Baukörper. Kirche, Turm, Kapelle und Foyer nehmen die Turmruine der alten Kirche in ihre Mitte und bewahren so altes und neues in einer spannungsvollen Einheit.

Bild: Teilansicht des Gebäudeensembles der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis­kirche: Alte Kirche/Turmruine und Neuer Turm, 2004 - wikipedia, nl:User:GerardM - Eigenes Werk (CC-BY-SA 3.0)