Die Nautilus erreicht 1958 den Nordpol

2015 Nautilus rechtsAm 3. August 1958, um 23.15 Uhr erreichte die „USS Nautilus“ als erstes Schiff den Nordpol, nachdem sie am 1. August 1958 in der Nähe von Point Barrow (Alaska) auf Tauchstation gegangen war. Nach 96 Stunden und 1.830 Meilen unter dem Eis tauchte sie nordöstlich von Grönland wieder auf und hatte damit erste erfolgreiche Unterquerung des Nordpolareises abgeschlossen.

Die Bezeichnung Nautilus kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Seefahrer“ bzw. „zur Schifffahrt gehörig“. [3]

Die 97,5 Meter und 8 Meter breite „USS Nautilus“ verfügte über einen Kernantrieb mit einer Leistung von 13.400 PS, mit der sie eine Geschwindigkeit von 23 Knoten erreichte. Sie wurde 1954 in den Dienst gestellt und war das erste nuklearbetriebene U-Boot der Welt.

Der Künstler Hundertwasser

Hundertwasser-KindergartenFriedensreich Hundertwasser (* 15. Dezember 1928 in Wien; † 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth 2 bei Neuseeland), bürgerlich Friedrich Stowasser, auch Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser, war ein österreichischer Künstler.

Hundertwasser war das einzige Kind von Ernst und Elsa Stowasser. Sein Vater starb dreizehn Tage nach seinem ersten Geburtstag, worauf ihn seine Mutter alleine großzog. Mit sieben Jahren kam er auf die Montessori-Schule in Wien. Die dortigen Kunsterzieher attestierten ihm „außergewöhnlichen Formen- und Farbensinn“. Nach seinem Abitur, studierte er 3 Monate an der Wiener Akademie der Künste und brach dieses Studium ab.

Zu seinem Werken gehören Bilder, Gebäude, Plakate und auch Briefmarken. Unter anderem entwarf Hundertwasser ein Plakat der Künstlerserie für die Olympischen Spiele 1972 in München.

Wer war Hiram Bingham?

Hiram Bingham OriginalHiram Bingham III, geboren am 19. November 1875 in Honolulu, verstorben am 6. Juni 1956 in Washington, DC, USA, war ein amerikanischer Archäologe, Forschungsreisender und Politiker aus Hawaii.

Er unternahm zwischen 1906 und 1924 sechs Expeditionen nach Südamerika.

Am 24. Juli 1911 entdeckte Hiram Bingham mit seinem Team die Ruinen von Machu Picchu, einer Ruinenstadt in Peru. Bis 1913 legten sie weite Teile der vom Dschungel überwucherten Bauten frei.

Später dann schrieb Hiram Bingham dann ein Buch darüber.

Bild: wikipedia, User Gerald Farinas on en.wikipedia - Originally from en.wikipedia; description page is (was) here 18:32, 18 June 2004 Gerald Farinas 164x225 (19,796 bytes) ({{PD-USGov}} Congressional photo of Hiram Bingham III) (Gemeinfrei)

Der Kugelschreiber

Laszlo_BiroDer Kugelschreiber wurde 1938 von dem gebürtigen Ungar Laszlo Biro (geboren am 29. September 1899 in Budapest) erfunden.

Laszlo Biro war Journalist und entdeckte eines Tages in der Druckerei seiner Zeitung die Vorteile von schnell trocknender Tinte.

Erst 1940 entwickelte er in Argentinien seine Erfindung.

 

Am 10. Juni 1943 meldete er sein Patent an, ab 1945 wurden seine Kugelschreiber in Buenos Aires (Argentinien) verkauft.

Ab 1948 brachte die Firma Parker in den USA die Erfindung von Laszlo Biro auf den Markt.

Laszlo Biro verstarb am 24. November 1985 in Buenos Aires (Argentinien) im Alter von 86 Jahren.

Ihm zu Ehren wurden in einigen Ländern der Kugelschreiber nach ihm benannt:

• Biro (Großbritannien, Italien)

• Biron (Frankreich)

• Birome (Argentinien)

Quelle: Buch „Das große Hörzu Buch der Erfindungen“ (1987 Verlag Ullstein GmbH)

Bildquelle: http://de.wikipedia.org

Der Elefant Tuffi

2015 TuffiKennen vielleicht Eure Eltern und Großeltern noch die Geschichte vom Elefanten Tuffi? Nein? Sie geschah im Sommer 1950 in Wuppertal ...

Im Juli 1950 kam der Zirkus „Althoff“ zum Gastspiel in die Stadt Wuppertal. Zum Zwecke der Werbung hatte man eine ganz besondere Idee. Dabei wollte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Werbung für den Zirkus Althoff“ und der Wuppertaler Schwebebahn. Der junge Elefant „Tuffi“ sollte als besonderer Stargast mit der Schwebebahn über die Wupper fahren. Zu diesem Ereignis waren auch viele Reporter gekommen. Weil sie aber nicht genug Platz hatten mussten einige von ihnen draußen bleiben. Allerdings war das für sie doch noch ein Glücksfall, wie es sich später herausstellen sollte.

Tuffi rannte jedoch auf Grund von Nervosität kurz nach Abfahrt wild trompetend durch den Triebwagen. Tuffi durchbrach ein Fenster und sprang aus dem Fahrzeug schätzungsweise zehn Meter hinunter in die Wupper, die an dieser Stelle keine 50 Zentimeter tief ist. Tuffi erlitt zum Glück nur ein paar Schrammen am Hinterteil und blieb ansonsten unverletzt [2].

So kam es, dass ein Reporter, der nicht in der Schwebebahn mitfahren konnte, mit als erster direkt an der sogenannten Unglücksstelle war.

Bild: Der Sprung von Tuffi - künstlerisch auf einer Wand an der Wupper umgesetzt, Wikipedia, Atamari, eigenes Werk,  CC BY-SA 3.0

 

Quellen:
[1] Wikipedia
[2] das öffentliche Fernsehen ARD, am 20. August in „Brisant“