Der Teddy

2015 Teddy 55 PBMaria Margarete Steiff in Giengen an der Brenz (Baden-Württembergs an der Grenze zu Bayern) geboren. Sie erfand die bis heute noch beliebten Plüschtiere, wie beispielsweise den „Elefäntle“ und den „Teddybären“.

Obwohl Margarete streng erzogen wurde setzte sie gegen den Willen der Eltern ihren Wunsch durch und besuchte 1856 die Nähschule. Im Elternhaus wurde dann 1874 eine Schneiderei eingerichtet. 1880 wurde die Margarete Steiff GmbH offiziell gegründet und als Spielwarenfabrik ins Handelsregister eingetragen.

Die Bezeichnung für den ersten beweglichen Spielzeugbären, liebevoll genannt „Teddybär“, der Firma Steiff war „55 PB“ (Größe: 55 cm, Plüsch, mit Bindfaden vernäht). Entworfen wurde dieser Bär nach dem Vorbild der Braunbären in dem damaligen Nill’schen Tiergarten. Das war ein privater Zoo und zwischen 1871 und 1906 eines der beliebtesten Ausflugsziele Stuttgarts.

1903 wurde der „Teddybär“ auf der Leipziger Spielwarenmesse vorgestellt. Erst am letzten Tag zeigte jemand Interesse. Es war ein Amerikaner, der 3.000 Stück bestellte.

Die Bezeichnung „Teddybär“ ist auf amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt zurückzuführen. Er hatte sich auf einem Jagdausflug geweigert, auf einen angebundenen Bären zu schießen. Dieser Vorfall hatte einen weltweiten Teddy-Boom ausgelöst. Die Margarete Steiff GmbH nutzte es auch für eine Werbeaktion und erreichte dadurch auch weltweite Bekanntheit.

1904 kam ein Nachfolgemodell heraus. Auf der Weltausstellung in St. Louis (USA) wurden im selben Jahr davon 12.000 Stück verkauft. Dafür erhielt die Firma Steiff eine Goldmedaille als Auszeichnung.

Zum Anlass des 125-jährigen Firmenjubiläums eröffnete 2005 „Die Welt von Steiff“, ein Museum mit Erlebnischarakter und Schaufertigung.

Foto: Nachbildung des „55 PB“ im Steiff-Museum – Matthias Kabel, eigenes Werk (CC-BY-SA 3.0)

Quellen:
[1] Wikipedia
[2] Kleiner Kalender
[3] Webseite der Stadt Giengen / Steiff Museum

Der Alte Elbtunnel

2015 Alter Elbtunnel Eingang Steinworder 1912Der Alte Elbtunnel ist eine Touristenattraktion und zählt mit zu den Wahrzeichen von Hamburg. Ferner wird der Alte Elbtunnel aber auch für Fotoshootings, Dreharbeiten sowie als Location für Ausstellungen oder Veranstaltungen genutzt.

Am 7. September 1911 wurde der Alte Elbtunnel, der auch „St. Pauli Elbtunnel“ genannt wird, eröffnet. Mit seinen 426,5 Metern verbindet er die nördliche Hafenkante bei den St. Pauli-Landungsbrücken mit der Elbinsel Steinwerder.

Im Eingangsgebäude befinden sich vier große Fahrstühle, die Menschen und Fahrzeuge seit 1911 in eine Tiefe von 24 Metern befördern. Daran schließen sich zwei getrennte Röhren mit einem Durchmesser von jeweils 6 Metern an.

Bereits bei seiner Eröffnung galt er als technische Sensation und gilt auch heute noch als eines der Wahrzeichen der Industriebaukunst in Deutschland. Seit 2003 steht Alte Elbtunnel unter Denkmalschutz.

 

Foto: Eingangsgebäude vom „St. Pauli Elbtunnel“, Wikipedia, Urheber unbekannt, gemeinfrei

Quellen:
[1] Wikipedia
[2] Kalenderblatt

Woodstock

2015 Woodstock redmond cocker01

Joe Cocker und die Grease Band spielen beim Woodstock Festival

In der Zeit vom 15. bis 17. August 1969, also vor 46 Jahren fand das legendäre „Woodstock“ statt. Das Woodstock Musikfestival wurde veranstaltet, um ein neues Musikstudio in der amerikanischen Kleinstadt Woodstock (ca. 180 km von New York entfernt) zu finanzieren. Dort lebten damals weniger als 40.000 Einwohner.

Dieses Musikfestival galt als musikalischer Höhepunkt der amerikanischen Hippiebewegung, an dem 32 meist prominente Bands und Solisten wie beispielsweise The Band, The Who, Joan Baez, Janis Joplin, Jimi Hendrix, Joe Cocker und Carlos Santana spielten.

Auf dem Festivalgelände herrschten teilweise chaotische Zustände, da die erwarteten Besucherzahlen um ein Vielfaches übertroffen wurden. Trotzdem blieb die Stimmung friedlich.

400.000 Zuschauer hatten dieses Spektakel live miterlebt.

Foto: Wikipedia, Derek Redmond, eigenes Werk, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 / CC BY-SA 3.0

Quelle:
[1] Wikipedia

Brandenburger Tor

2015 Brandenburger Tor Verfassungsfeier 295x200Im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. entwarf und erbaute der Architekt Carl Gotthard Langhans (1732-1808) das Brandenburger Tor.

Laut urkundlicher Überlieferung wurde das Brandenburger Tor mit seinen fünf Durchfahrten, nach dreijähriger Bauzeit, am 6. August 1791 für die Pferdekutschen freigegeben.

Es ist 62 Meter lang, 20 Meter hoch. Je sechs Säulen auf beiden Seiten Stützen die Fläche, auf der sich in der Mitte die fünf Meter hohe Quadriga (vierspännige Kutsche) befindet. Die Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria wurde nach Entwürfen des Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1764-1850) angefertigt.

Die Geschichte des Popcorn

Popcorn verkleinertWann zum ersten Mal Popcorn zubereitet wurde, ist nicht bekannt. Es ist jedoch sicher, daß bereits die Ureinwohner von Westamerika es aßen und als Schmuck benutzten, als Christoph Kolumbus 1492 dort an Land ging.

Außerdem ist bekannt, daß es dort üblich war, je nach der Form eines aufgeplatzten Maiskorns die Zukunft zu bestimmen (ähnlich dem Bleigießen der Römer).

Bei Ausgrabungen wurden außerdem mindestens 4000 Jahre alte Puffmaiskörner gefunden, es ist also davon auszugehen, dass Popcorn schon weitaus früher Bestandteil des indianischen Speiseplans war.

Während der Großen Depression in den 1930er Jahren wurde es zeitgleich mit dem Aufstieg des Kinos in den USA und später weltweit zum beliebten Snack.

Bild: wikipedia, Taken by fir0002 | flagstaffotos.com.au Canon 20D + Tamron 28-75mm f/2.8 - Eigenes Werk (GFDL 1.2)