Vergessene Helden - Douglas Carl Engelbart

Douglas Engelbart-von-EdwardDouglas C. Engelbart (geboren am 30. Januar 1925, gestorben am 2. Juli 2013) machte besonders durch eine Erfindung für den PC von sich reden: Den „X-Y-Positions-Anzeiger für ein Bildschirmsystem“ - die Computermaus war geboren.

Die erste Vorstellung des neuen Geräts vor einem Fachpublikum fand im Dezember 1968 statt. Sie hinterließ einen starken Eindruck und wurde schnell als 'Mutter aller Präsentationen' bezeichnet.

 

Reich wurde Engelbart durch die bahnbrechende Erfindung nicht. Das Stanford Research Institute verkaufte die Lizenz für 40.000 Dollar an die Firma Apple.

Weniger bekannt ist, dass Engelbart die ersten vier Internetrechner (damals noch Arpanet) einrichtete und verwaltete.

In einem Interview 2005 bedauerte Engelbart, dass es ihm nicht gelungen war, Geldmittel für weitere Forschung aufzutreiben.

 

 

Foto: wikicommons, Edwards

 

Wer möchte Computerspiele bewerten?

Kinderjury für den „Tommi“ gesucht

 

Ruth Rudolph pixelio.deViele von Euch begeistern sich für Computer- und Konsolenspiele. Demnächst werden die besten Spiele dieses Jahres gesucht. Und Ihr könnt dabei mitmachen. Dafür suchen die Bibliotheken im Berliner Bezirk Lichtenberg Kinder zwischen sechs und 13 Jahren.

Zunächst werden die Spiele von den Teilnehmern getestet:

- Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek, Frankfurter Allee 149, am 9. und 10. September

- Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center, Prerower Platz 2, 11. bis 13.9., 18. und 19.9., 25. bis 27.9.

- Bodo-Uhse-Bibliothek, Erich-Kurz-Straße 4, 16. und 17. September

- Anton-Saefkow-Bibliothek, Anton-Saefkow-Platz 14, 23. und 24. September

Wenn Ihr mitmachen möchtet, solltet Ihr Euch mit Computer- und Konsolenspielen gut auskennen sowie Ausdauer und Freude am Testen und Bewerten mitbringen. Bewerbungsbögen gibt es unter www.kindersoftwarepreis.de und in der Anna-Seghers-Bibliothek. Anmeldeschluss ist am 4. September.

Mit dem Kindersoftwarepreis, dem „Tommi“, werden herausragende, empfehlenswerte und innovative Softwaretitel für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren ausgezeichnet. In 19 Bibliotheken in Deutschland und in drei Bibliotheken in Österreich (Graz) wird es Kinderjurys geben. Der Preis wird seit 2002 während der Frankfurter Buchmesse verliehen.

 

Bild: Ruth Rudolph  / pixelio.de

Vergessene Pioniere - Gary Kildall

Wer ist Gary Kildall? Nie gehört? Kein Wunder – er ist das absolute Gegenteil von Bill Gates: Geld verdienen interessierte ihn nicht wirklich.

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Als Intel die ersten Prozessoren herausbrachte – den Intel 8008 mit einem Adressbereich von nur 16 kByte – schrieb er dafür die Programmiersprache PL/1 aus der Großrechnerwelt für den kleinen Prozessor um und nannte es PL/M. Nebenbei bemerkt: PL/1 ist wesentlich umfangreicher als Basic!

Gary Kildall (19. Mai 1942 – 11. Juli 1994) machte sich 1976 selbständig und gründete das Unternehmen „Intergalactic Digital Research Inc.“, später nur noch „Digital Research“. Als der Intel 8080 auf den Markt kam, schrieb er zusammen mit Gordon Eubanks (später langjähriger Geschäftsführer von Symantec) das Betriebssystem CP/M (Control Program for Microcomputers), einen MS-DOS-Vorläufer.

Kildall entwickelte später noch eine grafische Benutzeroberfläche namens GEM (Graphical Environment Manager) für PCs und die Atari-Computer. Dazu kam noch ein MS-DOS-Klon namens DR-DOS (Digital Research Disk Operating System) und Concurrent DOS (ein Multi-User-DOS).

Gary Kildall wird oft als der größte Idiot der Computergeschichte dargestellt, weil er das Milliardengeschäft mit IBM-PCs und Nachbauten „versemmelt“ hat. Was steckt dahinter?

1981 wandte sich IBM an Bill Gates, der damals eine Apple-Steckkarte mit CP/M verkaufte. Sie nahmen an, er wäre der Besitzer von CP/M. Bill Gates schickte sie zu Kildall. Der war nicht anwesend und seine Frau verhielt sich vorsichtig – zu oft war ihr Mann über den Tisch gezogen worden. Die IBM-Manager zogen ohne Ergebnis ab und das Gerücht kam auf, er hätte kein Interesse gezeigt und wäre lieber zum Segelfliegen gegangen.

gem-snapshot2Ein seltsamer Vorgang! IBM wusste also nicht einmal, wer der Eigentümer von CP/M war! Dann vereinbarten sie nicht, wie sonst üblich, einen zweiten Termin. Anschließend wechselten sie zu einem Unternehmen (Microsoft), dass zu diesem Zeitpunkt kein Betriebssystem für den von IBM verbauten Prozessor besaß (Microsoft kaufte einen CP/M-Klon von Seattle Computer Products namens QDOS, schrieb es für den Intel-Prozessor um und taufte das Betriebssystem MS-DOS, beziehungsweise PC-DOS für IBM-Originalrechner). Gary Kildall war an diesem Tag auch nicht beim Segelfliegen „weil ihm IBM egal war“, sondern nahm an einer Besprechung bei NorthStar Computers teil.

Genug Stoff für Verschwörungstheorien...

 

Blender 3D

220px-3D-Window BBB Blender 5 800x600Blender ist eine freie 3D-Grafiksoftware. Sie enthält Funktionen zum erstellen von  3D-Körpern, man kann diese damit texturieren bzw. anmalen, bewegen und ausgeben, direkt am Bildschirm oder in eine Video-Datei zu speichern. Blender besitzt eingebaute Videoschnitt-Funktion und sogar eine Möglichkeit Spiele zu erstellen.

Mit Blender wurde z.B. der kurze Animationsfilm Big Buck Bunny erstellt, das Bild links zeigt die Bearbeitungsansicht einer Szene aus dem Film in Blender. Der Film ist frei im Internet verfügbar.

Die sehr aktive Weiterentwicklung hat zu einem großen und sich ständig erweiternden Funktionsumfang geführt, der z.B. die Simulation von Flüssigkeiten oder die Mischung von 3D-Sequenzen, dem sogn. Compositing einschließt. Als Skriptsprache wird Python benutzt.

Quelle: Wikipedia,  mehr infos unter... www.blender.org

Zur Zeit der Beste!

Super-Computer
Der zur Zeit schnellste Computer Europas steht im Forschungszentrum Jülich.
Seine Rechengeschwindigkeit soll 4,1 Petaflop betragen, das sind 4,1 Billiarden Rechenschritte pro Sekunde.