Was ist ein Aquarell?

Johannesfriedhof Aquarell von Albrecht Duerer verkleinertEin Aquarell (vom lateinischen aqua „Wasser“) ist ein mit pflanzlichen oder mineralischen Wasserfarben auf Papier oder Pergament gemaltes Bild.

 

Pergament ist eine Tierhaut, die leicht bearbeitet wurde. Seit dem Altertum wurde Pergament als Beschreibstoff verwendet. Pergament gilt als der Vorläufer des Papiers.

 

Bild: Johannesfriedhof in Nürnberg, Aquarell von Albrecht Dürer – wikipedia, gemeinfrei

Wer war Alfred Nobel?

Alfred Nobel verkleinertAm 21. Oktober vor 181 Jahren, also am 21. Oktober 1833, wurde Alfred Nobel in Stockholm (der Hauptstadt von Schweden) als Alfred Bernhard Nobel geboren.

Er verstarb am 10. Dezember 1896 in Sanremo (auch San Remo, ein italienischer Kurort an der Riviera di Ponente in Ligurien).

Alfred Nobel war ein schwedischer Chemiker und Erfinder. Ihm wurden insgesamt 355 Patente zugesprochen. Er ist der Erfinder des Dynamits sowie Stifter und Namensgeber des Nobelpreises.

Da Alfred Nobel keine Kinder hatte, veranlasste er, dass mit seinem Vermögen eine Stiftung gegründet werden solle. Ein Jahr vor seinem Tod setzte er sein Testament auf, in dem er festlegte, dass der größte Teil seines Vermögens an die Stiftung gehen solle.

Bild 1: Portrait of Alfred Nobel (1833–1896) by Gösta Florman (1831–1900) - wikipedia, gemeinfrei

 

 

Wann wurde die erste Postkarte verschickt?

Wann habt ihr das letzte Mal eine Postkarte bekommen oder selbst verschickt?? Es ist bestimmt lange her, wenn überhaupt. Heutzutage verschickt man Grüße per SMS, E-Mail oder WhatsApp. Die Postkarte wurde von modernen Produkten verdrängt.postkarte Bayern P44-1

Zum allerersten Mal wurde eine Postkarte am 1. Oktober 1869 in Österreich – Ungarn postamtlich eingeführt. Die Postkarte, die damals Correspondenzkarte hieß, hatte ein eingedrucktes Postwertzeichen. Die Postkarte hatte sich im ersten Monat 1,4 Millionen Mal verkauft.Am 26. April 1870 wurde die Postkarte auch in Deutschland eingeführt. Die meisten Postkarten wurden während des I. und II. Weltkriegs versendet.

Vielleicht verschickt ihr in der nächsten Zeit eine Postkarte. Der Empfänger wird sich bestimmt freuen.

Foto:wikipedia, Post of Bavaria aus dem Jahr 1895.

Ganz schön spitz. Eine Geschichte über das Anspitzen von Bleistiften.

 

ganzschoenspitz-text

 

Was ich dann gemacht habe, siehst du hier unten an dem roten Stift. Der gelbe Stift kam erst später dazu.

GrafietpotlodenMit dem Messer konnte ich etwas von dem Holz des roten Bleistifts abschnitzen. Dann war der schwarze Kern wieder frei.

Jetzt konnte ich endlich die Adresse notieren.

Das machte ich auf der Rückseite des Fahrscheins.

 

 

Und jetzt kommt, was ich später herausgefunden habe:

Bleistifte gibt es schon sehr lange. Schon mehr als 300 Jahre.

Aber damals gab es noch keine Anspitzer. - Alle Leute mussten ein Messer verwenden, um den Stift wieder spitz zu bekommen.

Aber manchmal ist etwas passiert. Man kann sich verletzen, wenn man nicht vorsichtig ist!

 

Wer hat den Spitzer erfunden und wann war das?

Es war Bernard Lassimone aus Paris. Es war im Jahr 1828.

 

Was wurde durch die Erfindung besser als vorher?

800px-Sharpener with Pencil kopie

 

Da ist jetzt ein kleines Messer fest eingebaut.

Dadurch ist es nicht mehr gefährlich.

Außerdem wird der Bleistift gleichmäßig rund.

Dadurch kann man deutlicher schreiben und zeichnen.

 

Wie kommt der schwarze Kern in den Bleistift ?

Auf dem nächsten Bild kannst du es sehen.Bleistift halbiert 02 kopie

Eigentlich besteht der Bleistift aus zwei dünnen Holzstücken.

Das Holz wird hohl gemacht, damit der Kern hineinpasst.

Dann wird der Kern eingelegt. Dann wird das obere Holzstück aufgeklebt.

 

Aus welchem Material ist der schwarze Kern gemacht?

Es ist so ähnlich, wie Kohle und es wird Kohlenstoff genannt.

Den Kohlenstoff holt man aus der Erde.

Dann wird er fein gemahlen und es wird noch eine anderes Pulver dazugemischt, das Ton-Erde heißt.

Die Mischung wird so zusammengepresst, dass diese dünnen Stangen herauskommen.

Zum Schluss werden sie in in einer Art Backofen erhitzt, bis sie fest sind.

Wenn sie wieder abgekühlt sind, können sie verwendet werden, um Bleistifte zu machen.

 

 Neulich hat mir jemand erzählt, dass er gerne Bilder zeichnet. Das macht er am liebsten mit einem Bleistift.zwinkernd

 Zeichnung mit Bleistift kopie

 

 

50 Jahre Pappkarton auf Rädern

Wenn man Bilder vom Mauerfall 1989 sieht, kann man auch immer das typische DDR Auto Trabant sehen, das beim Mauerfall über die Grenze rollte.

1964 kam er das erste Mal auf den Markt.

Die Leute in der DDR mussten ca 18 Jahre nach der Anmeldung auf die Auslieferung bzw. auf den Kauf warten.

Grund dafür waren fehlende Rohstoffe und die vorrangigen Lieferungen ins damalige sozialistische Ausland.

Nach dem Mauerfall verschwand der „Pappkarton“ dann nach und nach von den Straßen Deutschland.

Der Trabant wog ca 600 kg, hatte eine selbsttragende Karosserie aus Stahlblech und der Rest war vorwiegend aus Kunststoff und Pappe, der Verbrauch war um die 5,5 Liter und er hat ca 4000 DDR Mark gekostet.

Trabant601K

Bild: Wikipedia, gemeinfrei