Berliner Wahrzeichen: Unser Funkturm

Berlin Funkturm verkleinertDer Funkturm wurde 1924 erbaut.

Die Kosten betrugen 204 000 Reichsmark; das sind 808.530 Euro.

Nach der 1. Funkausstellung 1924 wurde am 8. November mit dem Bau des Turmes begonnen.

Im April 1925 war der Funkturm im Rohbau fertig. Fünf Monate später nahm der installierte Mittelwellensender seinen Betrieb auf.

Am 28. März 1926 wurde der Funkturm behördlich abgenommen.

Zur 3. Funkausstellung öffnete er am 3. September 1926 für die Öffentlichkeit. Im Laufe der Jahre wurde der Funkturm immer beliebter.

1928 konnte bereits der 500 000ste Besucher begrüßt werden.

In der Nacht vom 9. auf den 10. März 1929 wurden vom Funkturm die ersten Test-Fernsehbilder abgestrahlt.

 

Im April 1945 trafen Granaten eines der vier „Beine“ in 38 Meter Höhe. Der Funkturm schwankte zwar, stürzte aber nicht ein. In den Nachkriegsjahren 1948/1949 diente er als Leuchtfeuer für die Rosinenbomber. Ein 3000 Watt Scheinwerfer in seiner Spitze strahlte bis zu 60 Kilometer weit.

Seit 1973 funkt der Funkturm nicht mehr. Er wird aber noch von der Polizei und von Mobilfunkanbietern genutzt. Berliner und Touristen werden aber immer noch vom Funkturm angezogen; um zum Beispiel an Sylvester das von Raketen erleuchtete Berlin zu sehen. Der Fahrstuhl des Funkturms benötigt für die 123 Meter Höhe gerade mal 33 Sekunden.

Am 03.09.2011 feierte der Berliner Funkturm seinen 85. Geburtstag.


Quelle: Berliner Abendblatt Ausgabe Tiergarten, 27.08.2011

Bild: wikipedia, Taxiarchos228 - Eigenes Werk

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