Wem haben wir den Duden zu verdanken?

Konrad Duden verkleinertKonrad Duden, geboren am 3. Januar 1829 auf Gut Bossigt in Lackhausen, Kreis Rees, Rheinprovinz, heute ein Stadtteil von Wesel, als Konrad Alexander Friedrich Duden, verstorben am 1. August 1911 in Sonnenberg, Landkreis Wiesbaden, Hessen-Nassau, war ein preußisch-deutscher Gymnasiallehrer und trat als Philologe (= die zusammenfassende Bezeichnung für die Sprach- und Literaturwissenschaft einer Sprache oder eines Sprachzweiges) und Lexikograf (= die Lexikografie oder Lexikographie beschäftigt sich mit dem Erstellen von Wörterbüchern) hervor.

Er hatte die Idee für das nach ihm benannte Rechtschreib-Wörterbuch der deutschen Sprache, den „Duden“.

1880 erschien sein „Vollständiges Wörterbuch der deutschen Sprache“ mit 28.000 Stichwörtern auf 187 Seiten. Es gilt als der „Urduden“.

Der Duden, Stand 2009, enthält 135.000 Stichwörter.

Bild: Konrad Duden in den 1880er Jahren - wikipedia.de, gemeinfrei

Der Zauberwürfel

Zauberwurfel verkleinertDer Zauberwürfel (im englischsprachigen Raum Rubik's Cube genannt) wurde 1976 vom ungarischen Bauingenieur und Architekten Ernő Rubik erfunden. Ab 1980 gab es ihn auch in Deutschland zu kaufen. Der Zauberwürfel erhielt den Sonderpreis Bestes Solitärspiel des Kritikerpreises Spiel des Jahres.

Er war ein mechanisches Geduldsspiel, das Millionen Menschen in Ihren Bann zog. Der Würfel war in drei Lagen unterteilt und mit verschieden farbigen Steinen besetzt, die man in verschiedene Richtungen drehen konnte. Aufgabe war es, die verschiedenen Farben wieder auf eine Fläche zu drehen.

Es gab sogar Wettbewerbe, wer den Zauberwürfel am schnellsten wieder in seine Grundposition drehen konnte.

 

2009 wurde auf der CeBIT (Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation, ursprünglich Centrum der Büro- und Informationstechnik) eine digitale Version des Würfels vorgestellt. Sie war mit Leuchtdioden und Touchfeldern (Berührungsfeldern) ausgestattet.

Bild: wikipedia, User:Booyabazooka, User:Meph666 modified by User:Niabot - Image:Rubik's cube v2.svg (CC-BY-SA 3.0)

Wer war Robert Koch?

Robert Koch verkleinertRobert Koch, geboren am 11. Dezember 1843 in Clausthal als Heinrich Hermann Robert Koch, verstorben am 27. Mai 1910 in Baden Baden, war ein deutscher Mediziner und Mikrobiologe.

Ihm gelang es 1876 den Erreger des Milzbrands außerhalb des Organismus zu kultivieren und seinen Lebenszyklus zu beschreiben. Dadurch wurde zum ersten Mal lückenlos die Rolle eines Krankheitserregers beim Entstehen einer Krankheit beschrieben.

• 1882 entdeckte Robert Koch den Erreger der Tuberkulose.

• 1905 erhielt er den Nobelpreis der Medizin.

Robert Koch ist damit, neben seinem Konkurrenten Louis Pasteur in Paris, zum Begründer der modernen Bakteriologie und Mikrobiologie geworden. Er hat grundlegende Beiträge zur Infektionslehre sowie zum Aufbau der Tropenmedizin in Deutschland geleistet.

Bild: wikipedia, gemeinfrei

Alfred Nobel, der Stifter und Namensgeber des Nobelpreises

Alfred Nobel Original verkleinertAlfred Nobel wurde am 21. Oktober 1833 in Stockholm (der Hauptstadt von Schweden) als Alfred Bernhard Nobel geboren.

Er verstarb am 10. Dezember 1896 in Sanremo (auch San Remo, ein italienischer Kurort an der Riviera di Ponente in Ligurien).

Alfred Nobel war ein schwedischer Chemiker und Erfinder. Ihm wurden insgesamt 355 Patente zugesprochen. Er ist der Erfinder des Dynamits sowie Stifter und Namensgeber des Nobelpreises.

Da Alfred Nobel keine Kinder hatte, veranlasste er, dass mit seinem Vermögen eine Stiftung gegründet werden solle. Ein Jahr vor seinem Tod setzte er sein Testament auf, in dem er festlegte, dass der größte Teil seines Vermögens an die Stiftung gehen solle.

Europäische Hauptstädte - Paris

                                                2015 Eiffelturm01 Maxcell  2015 Eiffelturm02 Maxcell  2015 Eiffelturm03 Maxcell

Eines unserer Nachbarländer ist Frankreich. Die Hauptstadt von Frankreich ist Paris. Der Fluss Seine teilt Paris in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Teile des Seine-Ufers zählen heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Außerdem befindet sich in Paris der Sitz der UNESCO. Jährlich kommen rund 16 Millionen Touristen nach Paris. Dort gibt es ein gut ausgebautes Bus-, Metro- und Straßenbahnnetz, womit man auch schnell zu den Sehenswürdigkeiten von Paris gelangen kann. Empfehlenswert ist die Metrolinie M1, die direkt durch das Pariser Stadtzentrum führt und mehrere Sehenswürdigkeiten miteinander verbindet.

In Paris gibt es viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, wie beispielsweise den Eiffelturm, den Louvre, den Pariser Schlossgarten, den Triumpfbogen (Arc de Triomphe de l’Étoile), das Disneyland Paris, die Kathedrale Notre-Dame und die berühmte römisch-katholische Kathedrale (Basilica minor Sacré-Cœur de Montmartre).
Mit seinen 129 Metern ist der Montmartre die höchste Erhebung von Paris. Auf dem Hügel fährt auch eine Seilbahn bis unterhalb der
Kathedrale. Zurzeit kann man für die Fahrt eine Einzelfahrkarte für 1,80 Euro oder eine entsprechende Touristenfahrkarte benutzen.

Auch in Paris ist der Eifelturm ein wichtiger Orientierungspunkt für Touristen. Abends beleuchten tausende Dioden den Eiffelturm. Ferner zählen zu den Attraktionen der Pariser Zoo, ein Besuch im Moulin Rouge oder eine Bootsfahrt auf der Seine.

Fotos: Der Eiffelturm als Orientierungspunkt - Maxcell, eigene Werke

Quellen:
[1] Wikipedia
[2] Touristenführer
[3] Internetportale über Paris