Warum Ihr Euch im Frühling die Haut eincremen solltet

Endlich ist der Frühling da. Die Sonne scheint und wärmt uns wieder. Aber die Frühlingssonne solltet Ihr nicht unterschätzen, da sie die Haut schädigen kann. Die Haut von Kindern ist dünner und empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Außerdem reicht die Pigmentierung noch nicht aus. Nach dem Winter hat die Haut nur wenig Eigenschutz und muss deshalb im Frühling unbedingt vor der Sonne geschützt werden.

Besonders Ohrmuscheln, Nasenrücken, Wangen und Unterarme erhalten im Frühling häufig zu viel Sonne. Deshalb solltet Ihr eine Kopfbedeckung tragen und mit einer Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt sein, wenn Ihr draußen unterwegs seid. Ein effektiver Sonnenschutz kann das Risiko für Hautkrebs im Erwachsenenalter schätzungsweise um mehr als 75 Prozent reduzieren.

Als Risikofaktoren gelten neben der Anzahl der Sonnenbrände auch die sich wiederholende kurzzeitige starke Sonnenbestrahlung, wie sie zum Beispiel bei Strandurlauben vorkommt. Nach jedem Sonnenbrand entwickeln sich etwa 40 Pigmentmale. Mehr als 50 Muttermale gelten bereits als Risikofaktor, der das lebenslange Erkrankungsrisiko für schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) um den Faktor 15 erhöht.

Die Haut vergisst nichts, weswegen sich die Lichtschäden im Laufe des Lebens summieren. Besonders gefährdet sind Kinder mit heller Haut, mit Sommersprossen, mit roten Haaren und vielen Muttermalen. Doch auch mit Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor seid Ihr noch nicht vollständig geschützt, weil sie nicht alle UV-(Ultraviolett)-Strahlen abhalten können.

Deshalb ist in der Mittagssonne ein textiler Sonnenschutz (zum Beispiel eine Jacke) zusätzlich zur Creme unentbehrlich. Wenn Ihr immer wieder starker Sonnenbestrahlung ausgesetzt seid, steigt die lebenslange Produktion von Pigmentmalen.

 

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