Verdickungsmittel - Guten Appetit!

Verdickungsmittel werden verwendet in Lebensmitteln, Kosmetika, Reinigungsmitteln, Klebstoffen, Wandfarben, usw.

Zu den bekannten Verdickungsmitteln zählen Pektine, Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl, Carrageen, Xanthan. Sie werden benutzt, damit sich bei den Produkten kein Wasser absetzt, so wie bei Joghurt die Molke. Der Hersteller benötigt auch weniger vom eigentlichen Produkt und kann dadurch Produktionskosten sparen. Außerdem werden noch diverse Krankheiten ausgelöst.

Kompost

Pektin ist Stärke, vor allem aus Pflanzenabfällen und Genmais gewonnen und gehört neben Holz und Zucker zu den wichtigsten nachwachsenden Rohstoffen.

Guaran

Guarkernmehl wird nicht nur in Speiseeis, sondern auch in Haargel, Tabak und beim Fracking verwendet. Es kann Allergien auslösen und Bauchkrämpfe sowie Blähungen auslösen. Es gibt zahlreiche Berichte über Schädigung von Speiseröhre, Magen und Darm.

Johannisbrot

Aus den Früchten des Johannisbrotbaums wird das Johannisbrotkernmehl gewonnen. Der Baum wächst in heißen, trockenen Gegenden und liebt das Meer und salzige Böden. Das Johannisbrotkernmehl wird in Babykost, Eiscreme, Soßen, Käse, Diätprodukten, Limonaden verwendet. Außerdem braucht es die Kosmetik- und Pharmaindustrie (Tabletten) und neuerdings auch Bio- und Naturproduktehersteller. Auch hier gibt es Hinweise für das Auslösen von Allergien.

Rotalge

Carrageen wird aus den Zellen von Rot-Algen gewonnen. Laut Environ Health Perspect wurden im Tierversuch Geschwürbildungen und Veränderungen im Immunsystem mit abgebautem Carrageen festgestellt.

Xanthomonas

Xanthan wird von gentechnisch veränderten Bakterien ausgeschieden und kann in hohen Dosen abführend wirken. Die Bakterien werden dazu mit Glukosesirup aus Genmais gefüttert. Es wird oft zu Milchprodukten, Pudding, Suppen, Saucen, Tomatenketchup, Mayonnaise, Senf und Dressings hinzugefügt, um die Speisen schleimiger zu machen.

Der ADI-Wert (acceptable daily intake = täglich duldbare Einnahme) besagt, wieviel ein Erwachsener von diesem Zeug zu sich nehmen kann. Ich habe da mal gegooglet:

"Die ADI-Werte sind keine verbindliche Festsetzung, sondern ausschließlich eine Empfehlung. Die Werte können bei Kindern, Erkrankten, Schwangeren oder älteren Menschen nicht angewendet werden."  (www.gifte.de)

"Die Wechselwirkung von verschiedenen Stoffen und deren negativen Auswirkungen werden selten getestet."
"Immer wieder werden ursprünglich zugelassene Zusatzstoffe einige Jahre später als gesundheitsschädlich eingestuft und verboten."
(www.novafeel.de)

 

 

Bilder: Wikimedia

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