Hodja Nasreddin als Dorfrichter

Hoca NasrettinEines Tages kam Hodja Nasreddin in ein abgelegenes Bergdorf. Es lag im fernen Anatolien. Im Dorf war der Dorfrichter erkrankt. Der Bürgermeister fragte also den Hodja, ob er nicht den Richter für eine Woche vertreten könnte. Natürlich sagte Hodja zu.

Am Nachmittag ereigneten sich für dieses Dorf zwei ungewöhnliche Vorfälle.

Es hatte geregnet und der Bürgermeister fuhr mit seinem Auto relativ schnell durch eine Pfütze und bespritzte dabei die neue Hose vom Dorfschmied Achmed.

 

Eine Stunde später hielt der Dorfschmied Achmed mit seinem Auto direkt vor dem Basar.

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Frühlingserwachen

 

Lieber Frühling komm doch bald,

es ward so lang der Winter kalt.

 

Lang vermiss ich schon das schöne Grün,

 

die Blumen die auf dem Felde erblühen.

 

Der Schnee ist lang schon weggetaut,

 

der Krokus aus dem Boden schaut.

 

Wenn aus den Knospen Blüten treiben,

 

dann lieber Frühling wirst Du bei uns bleiben.

 

Die Lerche

Lerche Feldlerche verkleinertIch kann hier nicht singen,
Aus dieser Mauern dunklen Ringen
Muß ich mich schwingen
Vor Lust und tiefem Weh.
O Freude, in klarer Höh
Zu sinken und sich zu heben,
In Gesang
Über die grüne Erde dahin zu schweben,
Wie unten die licht' und dunkeln Streifen
Wechselnd im Fluge vorüberschweifen,
Aus der Tiefe ein Wirren und Rauschen und Hämmern,
Die Erde aufschimmernd im Frühlingsdämmern,
Wie ist die Welt so voller Klang!
Herz, was bist du bang?
Mußt aufwärts dringen!
Die Sonne tritt hervor,
Wie glänzen mir Brust und Schwingen,
Wie still und weit ists droben am Himmelstor!  

 

Das Licht

KerzenlichtEin Traum nur war es, ein Gesicht,
Aus Dämmerung geboren:
Es kam des Wegs ein kleines Licht,
Als hätt's den Weg verloren.

Es zitterte und schwankte sacht
Und flackerte im Winde;
Getragen ward es durch die Nacht
Von einem zarten Kinde.

Das schützte mit der rechten Hand
Das Flämmchen, mit der feinen,
Es glänzte durch die Fingerwand
Ein rosenrotes Scheinen.

Was bist du für ein Seelchen, Kind?
Sprach ich aus meinem Traume.
Sogleich erlosch das Licht im Wind,
Und dunkel war's im Raume.


Gustav Falke   (1853 -1916)

Beobachtungen: FEUER

FeuerEs ist einfach schön, ein Feuer zu betrachten und zu beobachten, was alles passiert.

Das Feuer flammt, rauscht und sprüht Funken. Die Flammen zischen und züngeln, sie tanzen wild. Es lodert und brennt in hellen Farben von Weiß über Gelb bis Rotorange. Es ist heiß, nah am Feuer. Die Hitze brennt auf der Haut. Es riecht nach Rauch. Dann werden die Flammen kleiner und das Holz fängt an zu glühen. Es glimmt und knistert und knackt nur noch leise.

 

Foto: pixabay.com von Alexis