Ein Gedicht zu Sankt Martin

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin

ritt durch Schnee und Wind,

sein Roß, das trug ihn fort geschwind,

Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,

sein Mantel deckt ihn warm und gut.

 

Im Schnee, da saß ein armer Mann,

hat Kleider nicht, hat Lumpen an;

„Oh helft mir doch in meiner Not,

sonst ist der bittre Frost mein Tod.“

 

Sankt Martin zieht die Zügel an,

das Ross bleibt steh'n beim alten Mann,

Sankt Martin mit dem Schwerte teilt

den warmen Mantel unverweilt.

 

Sankt Martin gibt den halben still,

der Bettler rasch ihm danken will,

Sankt Martin aber ritt in Eil'

hinweg mit seinem Mantelteil.

Kommentare  

 
#3 so 2013-11-13 09:53
Vermutlich muss es heißen "Autor unbekannt". Jedenfalls ist das Gedicht weit verbreitet.
 
 
#2 Ela 2013-11-12 10:21
Hallo Tobias. Hast du dir das Gedicht selber ausgedacht, oder ...?
 
 
#1 Harrybär 2013-11-11 15:24
Einen Artikel zum Martinstag findet ihr unter

http://www.berliner-teddybote.de/themen/wissen/unnuetzes/8260-der-martinstag
 

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