Das schwebende Ei

Hier ein sehr einfacher "Zaubertrick".


Du benötigst:
  • ein leeres Gurkenglas oder ähnliches
  • ein frisches, rohes Ei
  • Salz
  • Wasser

Durchführung:
  1. Fülle das Glas zu etwa zwei Dritteln mit Wasser.
  2. Lege das Ei vorsichtig hinein. Es sinkt zunächst auf den Boden.
  3. Gib jetzt Salz hinzu, und rühre vorsichtig mit dem Löffel um.
  4. Bald beginnt das Ei, im Wasser aufzusteigen.


Was passiert da eigentlich?

Vereinfacht könnte man sagen: Das Wasser wird "schwerer", wenn sich das Salz darin auflöst. Das "schwerere" Wasser sinkt nach unten, wodurch das Ei nach oben gedrückt wird.

Falls du es etwas genauer wissen möchtest, muss ich kurz drei Begriffe erklären: Volumen, Masse und Dichte.

Das Volumen ist der Platz oder Raum, den ein Gegenstand ausfüllt (oder das Wasser in unserem Fall). Stell dir zum Beispiel einen Milchkarton vor. In ihn passt ein Volumen von einem Liter.

Die Masse ist so etwas ähnliches wie das Gewicht des Gegenstandes (es ist nicht exakt dasselbe, aber für unsere Zwecke reicht die Vorstellung). EIn voller Milchkarton wiegt ungefähr ein Kilogramm.
 
Die Dichte beschreibt nun, welche Masse ein bestimmtes Volumen eines Materials hat - wie "schwer" eine bestimmte "Menge" dieses Materials ist.
 
Salzwasser hat eine höhere Dichte als Leitungswasser. Das bedeutet: Ein Milchkarton voll Salzwasser ist schwerer als einer voll Leitungswasser.


Möchtest du auch einmal im Wasser schweben?

Das Tote Meer ist der tiefstgelegene See der Erde. Es liegt zwischen Israel, Jordanien und dem Westjordanland. Flächenmäßig ist es etwas größer als Hamburg, aber kleiner als Berlin. Das Wasser des Toten Meeres ist so salzhaltig, dass du darauf liegen kannst, ohne unterzugehen.

Einen Ballon aufblasen, ohne zu pusten

Mit dem folgenden Versuch kannst du einen Luftballon wie von Geisterhand aufblasen.

 
Du benötigst:
  • eine leere Flasche mit schmalem Hals
  • Essig
  • ein kleines Päckchen Backpulver
  • einen Trichter
  • einen Ballon
 
Durchführung:
  1. Gieße etwa ein bis zwei Zentimeter hoch Essig in die Flasche
  2. Fülle das Backpulver mit dem Trichter in den Ballon.
  3. Stülpe den Ballon vorsichtig über den Flaschenhals. Dabei soll noch kein Pulver in die Flasche gelangen.
  4. Wenn der Ballon fest sitzt, hebe ihn an, damit das Backpulver in die Flasche rieselt.
 
Zwischen Backpulver und Essig beginnt eine chemische Reaktion. Dabei entsteht das Gas Kohlendioxid, welches nach kurzer Zeit den Ballon füllt.
Kohlendioxid ist ebenfalls in sprudelnden Getränken wie Cola gelöst. Oft wird es als Kohlensäure bezeichnet, was allerdings nicht ganz richtig ist: Kohlensäure ist in solchen Getränken zwar auch enthalten, für die typischen Sprudelbläschen sorgt aber das Kohlendioxid.
 
 
Quellen:

Ein selbstgemachter Flummi

Bei dieser Bastelei sollte euch ein Erwachsener helfen!
 

Ihr benötigt:
 
  • 1 Küchenschüssel

  • 1 Teelöffel Maisstärke

  • 1 Esslöffel Wasser

  • etwas Speiseöl

  • Lebensmittelfarbe

  • 1 Plastikbeutel mit "Ziplock"
    (ein wiederverschließbarer Druckverschluss/Schnellverschluss)

  • Mikrowellenherd


"Zubereitung" eures Flummis:
 
  1. Gebt die Maisstärke und das Wasser in die Küchenschüssel, dazu etwa vier Tropfen Speiseöl.

  2. Knetet die Zutaten sorgfältig mit der Hand.

  3. Gebt einige Spritzer Lebensmittelfarbe zu der Masse.

  4. Knetet erneut sehr gründlich, damit sich die Farbe gut verteilt.

  5. Steckt die Masse in den Plastikbeutel und verschließt ihn.

  6. Legt den Beutel in die Mikrowelle, stellt sie auf die höchste Stufe und wartet, bis sich der Beutel prall aufgebläht hat.

  7. VORSICHT!
    Der Beutel wird heiß sein - am besten nimmt ihn ein Erwachsener aus der Mikrowelle und holt die Flummi-Masse heraus.

  8. Lasst die Masse, wenn nötig, etwas abkühlen. Rollt sie dann zu einer Kugel, solange sie warm ist.

  9. Lasst die Kugel noch einige Zeit trocknen - dann ist euer Flummi fertig!

Geheimnisvoller Erbsenspuk

Mit wenigen Hilfsmitteln kannst du einen Raum bespuken.

 
Du brauchst dafür:

  • getrocknete, grüne Erbsen
  • ein kleines, breites Glas
  • einen Teller

Los geht´s:
 
  1. Überlege dir, in welchem Zimmer dein Spuk stattfinden soll. Idealerweise ist es dort ruhig, es läuft zum Beispiel kein Fernseher. Wähle den Platz im Zimmer so, dass niemand deine Spukapparatur gleich sieht. Vor allem aber, soll sie keiner aus Versehen umschmeißen.
  2. Stelle das Glas auf den Teller.
  3. Fülle das Glas mit  Erbsen.
  4. Dann gieße vorsichtig bis zum Rand Wasser hinein.
 
Die Erbsen quellen nun auf. Nach einer halben bis einer Stunde fallen schließlich die ersten oben aus dem Glas heraus und landen mit einem Klacken auf dem Teller. So geht es - "Klack", "Klack," "Klack" - in unregelmäßigen Abständen weiter. Die Geräusche enden nach einigen Stunden, wenn die Erbsen das Wasser vollständig aufgesogen haben.
 
 
Tipp:
 
Du bekommst unterschiedliche Klack-Geräusche, je nachdem, auf welcher Unterlage dein Glas mit Erbsen steht. Vielleicht kannst du statt eines Tellers ein kleines Metalltablett benutzen - das Klacken ist dann gleich viel lauter.

Ein Mathe-Zaubertrick

Der folgende Trick lässt sich besonders gut an einer Schultafel vorführen, er funktioniert aber auch auf einem Blatt Papier.


Durchführung:

  1. Fordere jemanden auf, drei beliebige, fünfstellige Zahlen untereinander zu schreiben.
  2. Dann setzt du selbst drei fünfstellige Zahlen darunter.
  3. Scheinbar mühelos hast du sofort die Zahlen addiert und schreibst das Ergebnis auf!
 

Ein Beispiel:

die Zahlen aus dem Publikum
  46.143
  27.223
  94.651
deine Zahlen
53.856
72.776
05.348
-----------
299.997
 
 
Ganz egal, welche Zahlen du von deinem Publikum bekommst, die Summe wird immer 299.997 sein - daher brauchst du am Ende gar nicht zu rechnen.
 
 
 
So geht´s:
 
Sieh' dir im Beispiel oben nochmal die erste Zahl des Publikums und deine erste Zahl an. Addiert ergeben sie 99.999.

46.143 
53.856
---------
99.999
 
Genauso ist es beim zweiten und dritten Zahlenpaar. Du hast am Ende also 3 mal 99.999 = 299.997.

Bei deinen Zahlen richtest du dich nach denen aus dem Publikum. Dabei gehst du Ziffer für Ziffer durch und schreibst jeweils auf, was "bis zur 9" fehlt. Also:

4 --> 5, 6 --> 3, 1 --> 8, usw.
 

Da ist zwar ein kleines bisschen Kopfrechnen angesagt, allerdings deutlich weniger, als würdest du wirklich erst zum Schluss alle Zahlen addieren.

Deine Zuschauer dürfen natürlich nicht merken, dass du schon beim Schreiben ein wenig rechnest. Übe diesen Trick daher vorher sehr sorgfältig.


Gutes Gelingen!


gefunden auf: http://www.stopkidsmagazin.de/