Beyblade Teil 2

Teil 2/2

Das Spiel

Die Wettkampfkreisel Beyblade werden seit 1999 von der Firma Takara Co. in Japan hergestellt und vertrieben. Gleichzeitig wurde zum Verkaufsstart des Spiels mit der Ausstrahlung des Animes im japanischen Fernsehen begonnen. Seit 2002 wird das Spiel von Hasbro auch international verkauft und war von 2000 bis 2005 eines der beliebtesten Spiele weltweit. Dabei wurden weltweit über 100 Millionen Stück verkauft.

Das gleichnamige Spiel wird häufig in einer speziellen, schalenförmigen Arena gespielt, dem so genannten Beystadium, kann aber auch auf einem anderen Untergrund stattfinden. Ziel ist es, seinen eigenen Kreisel länger als den Kreisel des Gegenspielers in der Arena zu halten. Gewinner ist derjenige, dessen Kreisel sich als letztes in der Arena dreht.

Um einen Beyblade zum Rotieren zu bringen, wird ein so genannter Starter mit einer Reißleine verwendet. Ein Beyblade besteht im Allgemeinen aus drei Einzelteilen: Dem Attack Ring, dem Defense Ring und der Blade Base. Diese werden jeweils nach den Kriterien Angriff, Abwehr und Ausdauer bewertet. Die Einzelteile unterschiedlicher Beyblades lassen sich beliebig kombinieren, wodurch die Gesamtstärke erhöht werden kann.

Videospiele

Baybkade Blue 02

Um nur einige Beyblade-Videospiele zu nennen: „Beyblade V Force Adventure, „Beyblade: GRevolution, „Beyblade Ultimate Blader Jam, „Bakuten Shoot Beyblade 2002: Takao Version und „Bakuten Shoot Beyblade 2002: Daichi Version für den Gameboy Advance, zwei Spiele für PlayStation und eines für den Game Boy Color. Außerdem erschien noch ein Spiel für die Konsole GameCube und eines für Plug and Play. Zu Metal Fight: Beyblade erschienen Spiele für die Nintendo Wii und Playstation 2 und 3.

Foto: Checker

Beyblade

Die Handlung  

   Baybkade Silver  

Teil 1/2

Beyblader Tyson eilt seinen Freunden zu Hilfe, da stößt er das erste mal auf den mysteriösen Kai Hiwatari, den er um ihre Beyblades betrogen hatte. Tyson findet heraus, dass Kai nicht nur amtierender Beyblade-Regionalmeister, sondern auch der Anführer einer Gang ist. Bei einem anschließenden Kampf gewinnt Kai gegen Tyson, mit einem geheimnisvollen Bitbeats namens Danzer, das aus Kais Blade auftaucht. BitBeasts sind mächtige Geister in Tiergestalt, bei dem die Kraft im inneren liegt. Auch Tyson ist kurz darauf im Besitz eines BitBeats und schafft gegen Kai ein Unentschieden. Inzwischen lernt Tyson den in Japan lebenden Amerikaner Max Tate an. Ray Kon, ein starker Beyblader aus China trifft bei der regionalen Meisterschaft in Tokio ein, die von dem Beyblade-Verein BBA (Beyblade Battle Association) veranstaltet wird. Bei einem Finale kämpfen Kai und Tyson erneut gegeneinander, wobei Tyson wieder einen Sieg gegen Kai erringt. Vier der stärktsten Blader Tyson, Kai, Max und Ray bilden nach dem Turnier die Mannschaft Bladebreakers, die bei der Weltmeisterschaft gegeneinander antreten sollen, werden von dem jungen Technikfanatiker Kenny unterstützt. Durch den Sieg gegen die Mannschaften des asiatischen Teams White Tigers und den Amerikanern Allstarz qualifizieren sie sich für die Weltmeisterschaft, obwohl sich Teamkapitän Kai häufig distanziert zeigt. Probleme treten auch bei der Weltmeisterschaft in Moskau auf, als Kai eines nachts nicht mehr ins Hotel zurückkommt. Am darauffolgenden Tag steht Kai auf der Seite, der Demolition Boys, die Voltaire Hiwatari, seinem Großvater gehören. Mithilfe der kriminellen Organisation will Voltaire die Weltmeisterschaft und somit auch den Beyblade-Sport an sich reißen. Später schlägt Kai im Alleingang die anderen Teams und stiehlt ihnen skrupellos ihre BitBeats. Als es zwischen den Bladebreakers und Kai im inoffiziellen Turnier zum Kampf kommt, gewinnen sie ihn wieder für sich. Im letzten Kampf treten sie gemeinsam an und gewinnen mit vereinten Kräften gegen die Demolition Boys.

Beyblade V-Force

Die Bladebreakers existieren längst nicht mehr und das Weltmeisterschaftsturnier liegt nun schon weit zurück. Die Einzigen, die zusammen geblieben sind, sind Kenny, Tyson. Hilary und Taichibana, eine Schulkameradin, freundet sich mit Kenny und Tyson an. Der geheimnisvolle Ozuma, der dem Beyblade-Team Saint Shields angehört, greift Tyson an, um den ehemaligen Bladebreakers die BitBeasts zu stehlen und deren Macht auszulöschen. Nach Ozumas Sieg erhalten Kenny und Tyson eine Nachricht von ihren Freunden Max und Ray, dass beide ebenso von mysteriösen Beybladern besiegt wurden. In seinem Internat wird Kai von Dunga, vom Team Saint Shields herausgefordert, da Kai mit dem Beybladen aufgehört hat, geht er darauf nicht ein. Kai kommt Tyson zu Hilfe als er später von einem Blader der Organisation Psykick angegriffen wird und gewinnen gemeinsam den Kampf. Von den Bladebreakers und dem Beybladen wollte Kai eigentlich nichts mehr wissen, aber als Max und Ray wiederkommen tritt er dem Team erneut bei. Die auf cyber-elektronischer Ebene nach Vorbildern hergestellten originalen Bitbeasts der Bladebreakers, sind im Besitz von Psykick. Bevor Tyson mit Max und Kai mit Ray der Bladebreakers am Ende in Zweierteams an der WM teilnehmen können, schalten sie Psykick aus, indem sie mit den Saint Shields Frieden schließen. Plötzlich stellt sich beim WM-Finale heraus, dass Zeo ein neugewonnener Freund der Bladebreakers, ein Androide ist und kein Mensch. Der mit den Bitbeast Burning Cerberus, gegen Kai und Max kämpft und ihre BitBeasts einfängt. Damit glaubt er, ein echter Mensch zu werden, wie es ihm sein Vater eingeflößt hat. Tyson gelingt es jedoch, Zeo die BitBeasts in einem harten Finalkampf wieder abzunehmen.

G Revolution

Um Tyson den Weltmeisterschaftstitel streitig zu machen, kommt der junge Beyblader Daichi Sumeragi nach Tokio. Der Beyblader mit dem Namen Jin, der Herr der Stürme, taucht auf. Daichi nistet sich bei Tyson ein und gewinnt die Sympathie seines Großvaters. Auch steht bald die neue Weltmeisterschaft bevor, als Ray und Max entscheiden, das Team zu verlassen und ihre alten Teams in China und den USA aufzusuchen, um zu lernen Tyson zu besiegen und sich den Weltmeistertitel zu holen. Nach der WM-Qualifikation und dem Sieg von Kai und Tyson, stellt sich heraus, dass der mysteriöse Jin als Hiro, Tysons lang vermisster großer Bruder ist und später der Trainer der Bladebreakers wird. Kai verschwindet nach kurzer Zeit und taucht erst bei der WM als neues Mitglied der Blitzkrieg-Boys wieder auf. Letztendlich hat Kai sich wie Max und Ray auch für ein anderes Team entschieden, um auf das offen stehende Spiel gegen Tyson seit der letzten Weltmeisterschaft zu kommen. Tyson und Daichi haben sich als Partner zusammengefunden. Die alten Bladebreakers stehen sich während der WM wie Feinde gegenüber, bis feststeht, dass die Blitzkrieg-Boys gegen Tysons neues Team BBA Revolution kämpfen. Nach einem knappen Sieg, kann Tyson seinen Titel behalten. Boris taucht bereits kurze Zeit nach der Weltmeisterschaft mit seiner Beyblade-Organisation BEGA auf und vertreibt die BBA. Mit Max und Ray an seiner Seite entschließt sich Tyson, das BEGA-Team zu bekämpfen. Kai taucht wieder auf und stellt sich auf die Seite der BEGA. Hiro, Tysons Bruder trainiert das BEGA-Team. Kai zieht sich zurück, als er während der Auswahlspiele vom besten BEGA-Spieler Brooklyn innerhalb der BEGA geschlagen wird. Es kommt schließlich der Tag, an dem der Kampf der Bladebreakers gegen die BEGA stattfindet. Einen neuen Blade für Dranzer findet Kai bei Tala, der ihm von Kenny hinterlassen wurde und zuvor von BEGA-Spieler Garland krankenhausreif gekämpft worden war, beim Turnier gegen BEGA-Blader Garland antreten soll und fordert er doch eine Revanche gegen Brooklyn. Kai bricht jedoch nach seinem Sieg zusammen. Kai hatte seinen Bitbeast Dranzer für diesen Sieg geopfert. Mit seinem letzten Sieg bringt Tyson die BBA wieder zurück an die Macht. Dieses allerletzte Spiel zwischen Tyson und Brooklyn hat die völlige Zerstörung der Stadt Tokio zur Folge. Ein Freundschaftsmatch wird am Ende noch von Tyson und Kai ausgetragen, bei dem Dranzer wieder erscheint.

Foto: Checker

Ketten fädeln

bunte KetteAus vielen bunten Perlen
such' ich die schönste aus.
Ich nehme einen Faden
und fädle sie darauf.

Dann nehme ich die nächste
und gebe sie dazu.
Ein farbenfrohes Muster
entsteht somit im Nu.

Hast du schon mal eine Kette gefädelt?
Wie ist sie geworden?
Hast du sie dann verschenkt oder selber getragen?

Die Matroschka - ein russisches Spielzeug

Matroschka

Bildquelle: wikipedia.de, -  Doll carved by Zvezdochkin, painted by Malyutin

Die Matroschka ist ein typisch russisches Spielzeug, das in der Zarenzeit am Anfang des 19. Jahrhunderts erfunden wurde. Der Name „Matroschka“ kommt eigentlich vom typisch russischen, weiblichen Namen „Matrjona“. Matroschkas sind auch ein beliebtes Souvenir für Touristen aus aller Welt.

Es ist eine Holzpuppe, die man öffnen kann. Dann sieht man eine weitere, kleinere Matroschka, die man ebenfalls öffnen kann. Die kleinste Figur kann man dann nicht mehr öffnen.

Käsekästchen

Das mit Papier und Stift zu spielende Spiel ist ein Strategiespiel und wird Käsekästchen genannt. Es kann von ein bis vier Spielern gespielt werden.

 

Spielregeln

Als erstes braucht man ein kariertes Blatt Papier und einen Schreibstift.

Mit dem Stift grenzt man auf dem kariertem Papier ein rechteckiges Feld in der Größe von etwa acht bis zwölf Karos ab. Ziel ist es, die meisten Karos im Feld zu erobern.

 

Ziehen

Derjenige der am Zug ist, muss einen Strich ziehen (also die Linien zwischen zwei Karos im Feld verstärken).

Wer mit einem Strich, ein oder zwei Karos schließt, macht sein Zeichen, entweder mit einem Kreis, Kreuz, Häkchen oder sonstigem hinein und ist noch einmal am Zuge.

Übrigens, zählt die Umrandung des Spielfeldes als vorgegebene Striche.

Für das Schließen eines Karos mit einem Strich, besteht kein Zwang.

Solange nicht alle möglichen Striche im Feld gezogen sind, besteht Zugzwang und der Spieler, der am Zuge ist, muss so oft ziehen, bis er mit einem Strich, ein Karo schließt.

Sind alle möglichen Striche gezogen, ist das Spiel beendet.

 

Gewinn

Der Spieler, der die am meisten für sich gekennzeichneten Karos hat, ist der Gewinner.

 

Geschichte

Das aus Frankreich stammende Spiel wird La Pipopipette (wahrscheinlich von franz.: „pipeau“ - „kleiner rick“) benannt. Beschrieben wurde es erstmals 1889 in dem BuchLa Pipopipettevom Schullehrer und Mathematiker Edouard Lucas.

In der Zeitschrift „Nature schrieb Lucas im selben Jahr den Artikel „Nouveaux Jeux Scientifiques de Combinaison, Dedié aux Élèves de l’École Polytechnique.

1895 wurde sein Buch noch einmal von den Herausgebern der „L’Arithmétique Amusante, einer Sammlung mathematischer Aufsätze, veröffentlicht.

An deutschen Schulen war Käsekästchen in den 1970er Jahren eines der beliebtesten Pausenspiele.

Nur geringfügig unterscheidet sich das deutsche Käsekästchen vom französischem La Pipopipette, in England sowie in Japan aber auch in den USA ist es unter den Namen „Dots & Boxes (dt.: „Punkte und Kästchen) bekannt.

Turniere von Dots & Boxes gibt es übrigens schon seit 1994.