Bushido und der Abou-Chaker-Clan

Der Abou-Chaker-Clan ist eine arabische Grossfamilie.

Seit 2005 wurden zahlreiche Wohnungen durchsucht und zahlreiche Waffen beschlagnahmt.

Es wurden Kontakte zum Bremer Miri-Clan aufgenommen.

2010 war Mohammed „Momo“ Abou-Chaker Drahtzieher beim sogenannten „Pokerraub“ im Berliner Grand Hyatt Hotel festgenommen. Er wurde zu sieben Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Seit Mitte 2013 ist Mohammad Abou-Chaker Freigänger im offenen Vollzug. Dem ältesten Bruder, Abdallah Abou-Chaker, ist als Intensivtäter ein eigener Sachbearbeiter bei der Polizei zugeordnet.

2012 berichtete Spiegel TV über einen Prozess gegen die Brüder Arafat und Yasser Abou-Chaker. Überschattet wurden dabei die Dreharbeiten durch massive Einschüchterungsversuche von Seiten der Clanmitglieder im Flur des Gerichtsgebäudes.

Im April 2013 wurde über den bekannt, dass der Rapper Bushido und das Clan-Mitglied Arafat Abou-Chaker sich wechselseitig Generalvollmachten über ihr gesamtes Vermögen erteilt haben. Der Rapper Kay One war ebenfalls Mitglied des Clans, verließ diesen jedoch Anfang 2013. Seinen Angaben nach, wurde er seitdem Ziel von Morddrohungen und steht unter Polizeischutz.

Die Berliner Staatsanwaltschaft ordnet die Aktivitäten der männlichen Mitglieder der Organisierten Kriminalität zu. Mafiöse Strukturen seien „eindeutig vorhanden und gerichtlich festgestellt worden“. „Sie begehen Straftaten im Bereich der Gewaltkriminalität“. Der Anwalt Stefan Conen verteidigt den Clan: „Die Neuköllner Abou-Chakers sind nie als Intensivtäter geführt worden, sie wurden nur intensiv verfolgt.“

Sie sind bekannt für Drogenhandel, Prostitution, Erpressungen, Raub und noch mehr...

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